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NWZonline.de Gartenzeit

Blütenpracht aus dem Schatten

10.08.2019

Jedes Jahr im Sommer ist man immer wieder überrascht, wie es die Astilben selbst im Schatten schaffen, strahlende Blütenfarben hervorzubringen.

Bei dem großen Sortiment, das Baumschulen und Gärtnereien anbieten, behält man den besten Überblick, wenn man die Astilben in drei Gruppen, sortiert nach ihrem Blütezeitpunkt, aufteilt: Die frühen Sorten haben ihren Blühbeginn im Juli, die mittleren von Juli bis August und die späten von August bis September. Die Blütenrispen, die je nach Art und Sorte zu einer Höhe von 30 Zentimetern bis zu einem Meter wachsen, sind elegant federartig bis überhängend. Sie zeigen sich in den Farben Weiß, Rosa, Rot bis Purpurlila.

Stielende zerquetschen

Von ihrer Heimat her sind Astilben lichten Schatten, eine hohe Luftfeuchtigkeit und einen feuchten, nahrhaften und humosen Boden gewohnt. Geeignet ist daher ein Standort im Garten in der Nähe von Gehölzen, am Uferbereich eines Teiches und in Rabatten. An Standorten, die viel Sonne aufweisen und wo der Boden trocken und nährstoffarm ist, wird man mit den Pflanzen nicht viel Freude haben. Als Faustregel gilt grundsätzlich, dass je heller und sonniger die Pflanzen stehen, ihnen desto mehr Wasser geboten werden muss, welches die Wurzelstöcke rasch aufnehmen und verbrauchen.

Besonders wirkungsvoll kommt die Astilbe, auch Prachtspiere genannt, zur Geltung, wenn sie in kleinen Trupps gepflanzt wird. Reizvoll ist auch eine Pflanzung unterschiedlicher Sorten in verschiedenen Farben, die alle zum selben Zeitpunkt blühen. Während der Blütezeit erscheinen dann Dutzende von Blüten. Diese eignen sich auch hervorragend zum Schnitt für die Vase. Zu diesem Zweck sollten die Blüten bereits geöffnet sein. Sie halten besonders lange, wenn das Stielende zerquetscht wird.

Im Gehölzbereich eignen sich in Verbindung mit den Astilben Farne, Funkien und Storchschnabelgewächse. Für die Uferbepflanzung wären im Hintergrund das großblättrige Tafelblatt und davor Astilben, Sumpfprimeln und Knöterich möglich. In der Staudenrabatte passen farblich gut zu den Prachtspieren Anemonen, Eisenhut, Lilien, Monarda und Silberkerze.

Alte Pflanzen teilen

Gedüngt werden die Astilben im zeitigen Frühjahr mit Kompost, gut geeignet sind auch nahrhafter Laubkompost oder verrotteter Pferdemist. Die Pflanzen können im Februar/ März durch Teilung des Wurzelstockes vermehrt werden. Im Herbst frieren die überirdischen Pflanzenteile ab;. Man schneidet sie ebenerdig vor der Düngung im Frühjahr zurück. Die abgestorbenen Pflanzenteile sind ein guter Winterschutz für zahlreiche kleine Tiere im Garten. Zusätzlich wird auch zum Schutz der Pflanze vor Frost mit Laub angehäufelt.

Astilben wachsen jahrelang unproblematisch am selben Standort. Im Laufe der Jahre kann man bei älteren Pflanzen allerdings beobachten, dass sich die Wurzelklumpen aus dem Boden herausschieben. Jedes Jahr empfiehlt es sich dann, mit Erde aufzufüllen, damit die Pflanzen über Winter keinen Frostschaden erleiden.

Alte Pflanzen kann man daran erkennen, dass sie in der Mitte verkahlen. Dann wird es höchste Zeit, sie im Herbst oder Frühjahr aus dem Boden herauszunehmen, zu teilen und wieder einzupflanzen.

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