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NWZonline.de Gartenzeit

Schulgarten: IGS Augustfehn testet Luffa-Gurken als Tafelschwamm

30.08.2022

Augustfehn Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6, 7 und 8 der Integrierten Gesamtschule Augustfehn (IGS) ist es nichts Außergewöhnliches, dass „Schulgarten“ ein ganz normales Unterrichtsfach ist und wie andere Fächer auf dem Stundenplan steht. „Die Mädchen und Jungen können aus verschiedenen Wahlpflichtkursen wählen. Das Fach Schulgarten mit Theorie und Praxis wird wie jedes andere Fach mit einer Note bewertet“, erzählt Lehrerin Britta Brachmann, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Julia Müller, Tanja Albatus und Nina Donth die Mädchen und Jungen im Fach „Schulgarten“ unterrichtet. „Wir wollen es so aufbauen, dass es auch als Berufsorientierung dient.“ Schulgarten sei ein beliebter Wahlpflichtkurs und stark nachgefragt.

Schulgarten-Projekt seit 2019

Das Projekt Schulgarten ist bereits 2019 erstmalig gestartet. Damals noch auf einer kleineren Fläche im Garten des Naturschutzbundes (NaBu) Apen, dem Privatgarten der Familie Töbermann. Im Frühjahr 2021 wurde der 400 Quadratmeter große Schulgarten am Sportplatz angelegt, der inzwischen komplett eingezäunt ist, um Schutz vor Hasen und Rehen zu gewähren.

„Wir sind sparsam mit Wasser“

„Insgesamt sind rund 60 Schülerinnen und Schüler in dem Wahlpflichtkurs Schulgarten“, erläutert Britta Bachmann. Angelegt wurden für die Bepflanzung und Aussaat 13 Beete mit einer Länge von jeweils acht Metern und einer Breite von je 80 Zentimetern. Jeweils zwei Schüler betreuen ein Beet mit etwa zwei bis drei Saatreihen. Im Frühsommer wurde der Schulgarten für die Saat und Pflanzung von beispielsweise Kartoffeln, Kohlrabi, Zuckererbsen, Sellerie, Mangold, Kresse, Bohnen, Tomaten hergerichtet und bestückt. „Wir sind sparsam mit Wasser, gießen direkt beim Anpflanzen und bis sich Wurzeln gebildet haben – das funktioniert super.“ Das Unkraut werde gemulcht und später wieder untergegraben – dadurch werde das Wasser besser gespeichert.

Spannende Projekte

In der laufenden Saison gibt es drei Pflanzaktionen, die frühe Pflanzung, einige Woche später die zweite und dann im Sommer die Nachsaat. Darüber hinaus sei es nicht nur das Säen und Pflanzen, auch das Berechnen von Beet-Flächen und ähnliches werde vermittelt. Auch die Verwertung des Gemüses ist ein wichtiger Bestandteil des Kurses. Während des zweistündigen Unterrichts arbeiten die Mädchen und Jungen eigenständig. Der achte Jahrgang bestückt ein Gewächshaus mit exotischen Pflanzen – Auberginen, Ingwer, Chilli, Paprika und mehr. Als Testphase sollen demnächst auch Juffa-Gurken angebaut werden: „Die überreifen Früchte wollen wir als Tafelschwamm testen.“

Versammlungsplatz anlegen

Das nächste Ziel steht an: In der Mitte des Schulgartens soll ein Versammlungsplatz angelegt werden – die Arbeit dafür ist angelaufen. Der Platz soll mit einem kleinen Wall abgegrenzt werden.

Pflege in der Ferienzeit

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Auch in den sechs Wochen Schulferien brauchte der Schulgarten Pflege: Unkraut jäten und Ernten fielen in diese Zeit. Alle beteiligten Lehrer und alle Schülerinnen und Schüler haben sich in einen Kalender eingetragen. Jeden zweiten Mittwoch war in den Ferien nachmittags zwischen 16 und 17 Uhr Treffpunkt, um anstehende Arbeiten zu erledigen. „Die Schüler haben von sich aus nachgefragt und sich angeboten, den Garten auch in den Ferien zu pflegen“, freut sich Britta Brachmann.

https://igsaugustfehn.net//

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