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NWZonline.de Gartenzeit

Blühende Dächer in der Stadt

18.05.2018

In einer dicht bebauten Stadt bleibt der Platz für Rasenflächen, Bäume und Sträucher begrenzt. Viele Bewohner schaffen in ihren kleinen Vorgärten und Innenhöfen kleine grüne Oasen, um dem entgegenzuwirken, ignorieren aber häufig die Möglichkeit, auch die Dächer ihrer Häuser, Garagen oder Schuppen in die Begrünung einzubeziehen. Dabei ist der Aufwand eine Dachbegrünung anzulegen und zu pflegen geringer als vermutet und bringt viele Vorteile mit sich.

Die Dachbegrünung ist nicht nur attraktiv, sondern bietet darüber hinaus ökologische, stadtplanerische sowie finanzielle Vorteile. Bewachsene Dächer leisten beispielsweise einen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und mildern Hitzewellen ab, denn sie erwärmen sich wegen ihrer großen Verdunstungsleistung und Wärmespeicherung der Erdschicht wesentlich weniger als herkömmliche Bedachungen. Sie kühlen die Räume unter dem Dach und wirken als natürliche Klimaanlage. Einige Städte und Gemeinden fördern das Anlegen eines grünen Daches.

Das Gründach schützt die Dachabdichtung außerdem vor Extremtemperaturen, Hagel und Witterungseinflüssen und verdoppelt so ihre Lebensdauer. Sie entlasten auch die Kanalisation, vor allem bei Starkregen, und können je nach Aufbau und Vegetation 40 bis 99 Prozent des jährlichen Niederschlags speichern und über Verdunstung abgeben. Gründächer bieten vielen Tierarten einen Ersatzlebensraum. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und Vögel fühlen sich dort wohl.

Beim Aufbau unterscheidet man zwischen einer Extensiv- und Intensivbegrünung. Die erste zeichnet sich durch einen vergleichsweise geringen Herstellungs- sowie Pflegeaufwand aus. Die Dachbegrünungen sind in der Regel sechs bis 20 Zentimeter hohe Systeme mit niedrigwüchsigen Pflanzen. Intensive Dachbegrünungen sind höher im Aufbau, zwischen zwölf und 40 Zentimeter, dadurch schwerer in pflegeintensiver. Hier können größere Ziergräser, Stauden, Sträucher sowie kleine Bäume wachsen.   krs


     www.fbb.de 

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