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NWZonline.de Gartenzeit

Forschung: Umweltfreundliche Bioherbizide gesucht

24.04.2020

Das Botanische Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersuchte lange, wie dieser Effekt zustande kommt, zur Entwicklung umweltfreundlicher Bioherbizide.

Clevere Wahl

Hobbygärtner und Waldspaziergänger kennen das: im Umkreis eines Walnussbaums gedeihen andere Pflanzen nicht, Bärlauch und Minze verdrängen ihre Nachbarn. Allelopathie nennen Fachleute diese chemische Kriegsführung einiger Pflanzen. „Dabei handelt es sich zumeist nicht um Gifte, sondern um chemische Signale, die bei der Zielpflanze die Wirkung hervorrufen“, so Peter Nick, Professor für Molekulare Zellbiologie am KIT.

Die biologische Kommunikation löst in der Nachbarpflanze den selbstgesteuerten Zelltod aus. Dieser Mechanismus kann ein Weg zur Entwicklung umweltfreundlicher Bioherbizide für einzelne Unkrautarten sein.

Raffinierte Natur

„„Wir wollten wissen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem starken Wuchern von Minzen und ihrem ausgeprägten Duft gibt, der bei jeder Sorte unterschiedlich ist“, sagt Nick. Anhand der umfangreichen Sammlung am KIT wurden ätherische Öle verschiedener Minzen extrahiert, einzelne bioaktive Komponenten mit molekularen Markern versehen und ihre Signalwirkung auf andere Pflanzen untersucht.

„In den Zellkulturen ließ sich erkennen, dass das in der Minze vorhandene Menthon bei konkurrierenden Pflanzen einen Prozess aktiviert, der diese selbst zerstört“, berichtet Biologe Dr. Mohammed Sarheed.

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Seine Untersuchungen am KIT ergaben zudem: Menthon hemmt das Wachstum menschlicher Krebszellen.

Eine Nutzung als Krebstherapeutikum ist daher denkbar “, so der Wissenschaftler.

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