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NWZonline.de Gartenzeit

Vielfältige Zimmerpflanzen

21.12.2019

Zu den schönsten im Winter blühenden Zimmerpflanzen gehören die Blütenbegonien. Um einen Überblick über die Vielfalt von Arten und Sorten zu erhalten, lassen sie sich in drei Gruppen unterscheiden. Am besten erkennt man die Lorraine-Begonien an den einfachen weißen und rosa Blüten.

Seit einigen Jahren sind im Handel hauptsächlich Elatior-Begonien anzutreffen, eine englische Züchtung. Sie haben gefüllte weiße, rote, rosa und gelbe Blüten, was daran liegt, dass sie maßgeblich aus Knollenbegonien gezüchtet wurden. Elatior-Begonien gehören wie die Semperflorens-Hybriden zu den Begonien, die ganzjährig blühen.

Kalkarmes Wasser

Beim Kauf lohnt es sich, darauf zu achten, verzweigte, buschige Exemplare mit schöner Wuchsform, vielen Knospen und zahlreichen Trieben zu erstehen. Zu sehr geschossene Exemplare mit bereits ersten verwelkenden Blüten und gelben Blättern halten nicht lange im Haus.

Begonia-Semperflorens-Hybriden vertragen durchaus Sonne, Elatior-Begonien mögen so gut wie keine und Lorraine-Begonien höchstens ein bis zwei Stunden, aber keine Mittagsprallsonne. Die ideale Wintertemperatur liegt bei um 18 Grad. Lorraine-Begonien können bis auf 15 Grad abgekühlt werden. Die Ballen sind immer gleichmäßig feucht zu halten. Blühende Pflanzen brauchen mehr Feuchtigkeit als diejenigen, die eine Blühpause einlegen. Das Gießwasser sollte kalkarm und immer zimmerwarm sein.

Wöchentlich bis 14-tägig fügt man während der Blüte etwas Volldünger bei. Spätestens wenn die neu gebildeten Blätter kleiner bleiben, kann man darauf schließen, dass ein Nährstoffmangel vorliegt. Verblühtes und gelbe Blätter werden ständig ausgezupft. Zu sehr wuchernde abgeblühte Pflanzen kann man auch fünf Zentimeter über dem Topf abschneiden und dann weiterkultivieren.

Bei Blatt- und Blütenveränderungen ohne die für Pilz-, Bakterien- und Viruserkrankungen typischen Flecken und Beläge liegen meist Pflegefehler vor. Gelbe Blattsprenkel weisen jedoch auf Spinnmilben, verkrüppelte Blätter auf Weichhautmilben und missfarbene, eckig begrenzte Blattflecken auf Blattälchen hin.

Einfaches Hausmittel

Gegen Spinnmilben hilft oft ein einfaches Hausmittel. Die Pflanze wird gut gewässert und in einem großen, klaren Kunststoffbeutel luftdicht für eine Woche verschlossen. Dies schafft ein extrem feuchtes Kleinklima, das die Spinnmilben nicht vertragen, die Blütenbegonie aber sehr wohl. Hilft diese einfache Methode nicht, kann es auch daran liegen, dass andere Zimmerpflanzen einen Spinnmilbenbesatz aufweisen, der sich auf die Blütenbegonie ausbreitet. In diesem Fall oder bei einem Befall mit Thripsen hilft eine drei- bis vierfache Spritzung mit nützlingsschonenden Mitteln.

Trocknen Blätter und Blüten ein und rollen sich, ist der Standort meist zu warm und trocken. Sind die Blätter gelb und kraftlos, deutet dies auf einen kalten und nassen Ballen hin. In der Regel erfreuen Blütenbegonien über Wochen und Monate mit ihrer Blütenpracht. Nach deren Verwelken lohnt sich eine Weiterkultur meist nicht.

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