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NWZonline.de Gartenzeit

Holzasche im Garten sparsam verwenden

23.11.2019

Über die Verwendung von Asche im Garten besteht heute weitgehend Klarheit. Vor einigen Jahrzehnten wurde noch wahllos Asche aus Holz, Braun- und Steinkohle sowie Ruß verwendet und auf eine bodenverbessernde Wirkung hingewiesen. Heute steht jedoch im Vordergrund, ob schädliche Stoffe enthalten sind. Asche aus Kohle kann deshalb nicht empfohlen werden. So bleibt als Asche nur die Holzasche zu empfehlen, aber auch nur dann, wenn das Holz abseits von Straßen und Industriegebieten gewachsen ist. Natürlich sollte die Asche auch nur aus der Verbrennung von unbehandeltem Holz stammen.

Holzasche weist je nach der Art des Holzes bis zu 10 Prozent Kalium und Magnesium, 2 bis 4 Prozent Phosphor und 20 bis 30 Prozent Kalk auf. Spurenelemente sind reichhaltig vertreten. Da gerade Kalium in den gebräuchlichen Düngemitteln für den naturgemäßen Gartenbau nur gering enthalten ist, stellt Holzasche eine gute Ergänzung zu Mist und Pflanzenjauchen dar. Holzasche wirkt aufgrund ihres Kalkgehaltes alkalisch im Boden.

Mehr als 10 Kilogramm (eine Schaufel = 1 Kilogramm) Holzasche sollte man jährlich auf 100 Quadratmeter Boden nicht ausbringen, schließlich ist im Folgejahr immer noch knapp ein Viertel der Nährstoffe im Boden vorhanden. Beim regelmäßigen Einsatz von Holzasche im Garten ist es sinnvoll, alle drei bis fünf Jahre eine Bodenuntersuchung vornehmen zu lassen, um das Nährstoffgleichgewicht zu beurteilen.

Am besten sollte man die Asche im Herbst oder vor der Bodenlockerung im Frühjahr dünn über die Beete streuen und mit dem Sauzahn einarbeiten. Besonders gut eignet sich Holzasche auch als hauchdünne Zugabe zur Kompostierung und wird zwischen die Schichten gestreut. Besonders im Herbst aufgesetzter Laubkompost zersetzt sich schnell nach einer Gabe.

Vorsicht ist bei einer Ausbringung unter Moorbeetpflanzen wie Rhododendren geboten. Sie sind kalkfliehend und reagieren mit einer Chlorose auf Kalkgaben.

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