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NWZonline.de Gartenzeit

Bohnenkraut frisch ernten

01.12.2018

Um nicht auf das vorzügliche Aroma dieses Würzkrautes verzichten zu müssen, bietet sich zur frischen Ernte ab Spätherbst das Winterbohnenkraut an. Diese Pflanze zählt zu den immergrünen, verholzenden Zwergsträuchern, ähnlich wie Rosmarin und Thymian, die alle im Mittelmeergebiet beheimatet sind und deren Blätter ein Bestandteil der „Herbes de Provence“ sind.

Im Garten wächst das Winterbohnenkraut wie in seiner Heimat am liebsten auf steinigem, kalkhaltigen, eher nährstoffarmen Boden an einem vollsonnigen, geschützten Standort. Gibt man den Pflanzen einen zu nährstoffreichen und feuchten Platz, schießen sie zwar üppig ins Kraut, frieren über Winter aber stark zurück, da die Triebe nicht ausreichend ausreifen können.

Vor strengem Frost schützt man die Pflanzen besonders in ungünstigen Lagen mit einer lockeren Abdeckung aus Kieferreisig. Im zeitigen Frühjahr schneidet man die Büsche dann um ein Drittel zurück, damit sie aus dem alten Holz wieder frisch austreiben.

Für die Küche werden die frischen Blätter im Winterhalbjahr ständig geerntet, ohne die kleinen Büsche allzu kahl zu zupfen. In seinem Geschmack ist es etwas schärfer und nicht so mild aromatisch wie das Sommerbohnenkraut und ähnelt dem würzigen, pfeffrigen Thymian.

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