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NWZonline.de Gartenzeit

Schluss mit getrennten Beeten

12.04.2019

Salat und Borretsch, Tomaten und Ringelblumen, Kapuzinerkresse und Apfelbaum: Das hört sich alles ein bisschen nach Kraut und Rüben an, sieht im Garten aber hübsch aus. Und es hat System: Mischkultur nennt sich die Anbauform, bei der Pflanzen nebeneinander angebaut werden, die sich positiv beeinflussen. Sie können sie gegenseitig Schädlinge abwehren, Insekten anlocken oder sich im Wachstum unterstützen. Ob es sich bei den Pflanzen um Gemüse, Kräuter, Gehölze oder Zierpflanzen handelt, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass sie gut zusammenpassen.

Tatsächlich nennt und zeigt Agnes Pahler in ihrem reichlich bebilderten, 128-seitigen Buch zahlreiche Beispiele dafür, dass auch Kräuter und Gemüse ein hübsches Blatt, einen auffallenden Stiel oder eine schöne Blüte haben können. Und auch Blumen sind nicht nur zum Anschauen da: Viele Blüten gelten als essbar. So verschwimmen die Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten – und das letztlich aus guten Gründen: Die Pflanzen stärken, Insekten anzulocken und eine reiche Ernte einzubringen.

Wie das funktionieren kann, erklärt die Autorin anschaulich und mit vielen Beispielen. Anhand von Checklisten und Übersichten erkennt man schnell gute Nachbarschaften und solche, die man besser vermeiden sollte. Und das gilt nicht nur für das Beet, sondern lässt sich im Kübel und im Hochbeet anwenden.

Abgerundet wird der kompakte Ratgeber mit mal längeren, mal kürzen Porträts zu den wichtigsten Pflanzen sowie einigen grundlegenden Empfehlungen für die Gartenpraxis von Aussaat bis Ernte. Ein Buch, das sich überwiegend, aber nicht nur an Gartenanfänger*innen richtet und Lust darauf macht, Beete mal anders zu bepflanzen.


Agnes Pahler hat an der TU München-Weihenstephan Gartenbauwissenschaften studiert. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie als selbstständige Autorin, Lektorin, Übersetzerin und Referentin für Garten-und Umweltthemen. Sie hat einen eigenen großen, naturnahen Garten und probiert dort vieles selbst aus.

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