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NWZonline.de Gartenzeit

Winterharte Staude kommt spät zur Blüte

04.01.2020

Zu den winterharten Stauden gehören alle Pflanzen, die sich erst nach jahrelangem, ungestörten Wachstum zu reich blühenden Pflanzen entwickeln. Entsprechend der Heimat vieler Arten in den Kalkalpen des Apennin und im Balkan benötigen diese Pflanzen auch bei uns im Garten einen nahrhaften, lehmdurchsetzten, kalkhaltigen Boden.

Die Christrose gehört botanisch zur Gattung Nieswurz, Helleborus, von der es mehr als zwanzig Arten und einige Sorten gibt. Für den Garten sind einige bewährte und neue Sorten unter der Bezeichnung Helleborus-Hybriden gezüchtet worden. Für Farbe sorgt die Nieswurz-Hybride „Atrorubens“. Auf höheren Stielen schmückt sie sich zum Nachwinter mit purpurroten Blüten und weißen Staubgefäßen.

Als Standort eignet sich ein halbschattiger Platz unter Gehölzen wie Zaubernuss oder Hasel. In der Nachbarschaft empfehlen sich früh blühende Zwiebelgewächse, Primeln und besonders Lungenkraut oder Farne und Gräser.

Das Abschneiden der Blüten für die Vase beeinträchtigt das Wachstum der Pflanze nicht im Geringsten. Im Gegenteil: Die Blühwilligkeit wird verstärkt. Nach der Blüte wird im zeitigen Frühjahr mit reifem Kompost oder organischen Substanzen gedüngt. Während der Vegetationszeit bekommen die Stauden mehrmals eine Düngung, zum, Beispiel mit verdünnter Pflanzenjauche.

Während des Triebwachstums von Frühjahr bis Sommer brauchen die Christrosen viel Feuchtigkeit. Ab dem Hochsommer sorgen trockene Perioden für einen reichen Blütenansatz und sind für die Gesundheit der Blätter von Vorteil.

Christrosen sind empfindlich für eine pilzliche Erkrankung. Die Blätter weisen dann große schwarzbraune Flecken auf. Dies nennt sich die Schwarzfleckenkrankheit der Christrose. Stark befallene Blätter sind sofort zu entfernen. Besonders sinnvoll ist es, vorbeugend vor dem Neuaustrieb konsequent alle alten Blätter abzuschneiden. Sie kommen nicht auf den Kompost, weil sich die Krankheit sonst wieder ausbreiten kann.

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