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NWZonline.de Gartenzeit

Trockenblumen: Die Schönheit der Blüten erhalten

04.06.2021

Cloppenburg-Staatsforsten Viel zu schnell verblühen zahlreiche Pflanzen im Garten. Kaum haben sie ihre Schönheit voll entfaltet, beginnt oft schon die erste Welke. Inzwischen hat sich ein regelrechter Boom entwickelt, Pflanzen zu trocknen und dadurch ihre Schönheit zu bewahren. „Ob Strauß oder Kranz – Arrangements mit Trockenblumen sind derzeit angesagter als je zuvor“, weiß Christina Aumann. Die Floristmeisterin und Geschäftsführerin von Aumann Garten und Wohnen hat sich auf diesen Trend eingestellt: „Blumen zu trocknen, geht in Richtung Nachhaltigkeit.“

Nachhaltige Freude

Zu jeder Jahreszeit sei es möglich, blühende Pflanzen zu schneiden. „Pampasgras beispielsweise blüht im Herbst und kann im Januar geschnitten werden“, so die 27-Jährige. Es sei wichtig, dass die Pflanze eine gewisse Zeit geblüht habe. „Dann sind sie in voller Blüte und lassen sich gut trocknen.“ Würde man zu früh schneiden, wäre die Pflanze zu schlapp und ließe sich nicht als Trockenblume verwenden. „Geschnitten werden die Pflanzen optimalerweise am Vormittag oder gegen Abend – jedoch nicht in der prallen Sonne.“

Welche Pflanzen eignen sich zum Trocken?

„Da gibt es eine Fülle an Pflanzen, die im Garten und in der Natur wachsen.“ Wenn man in der Natur beispielsweise Gräser schneide, solle man darauf achten, nicht alles abzuschneiden, sondern immer etwas stehenzulassen: „Damit die Pflanzen sich aussäen und im nächsten Jahr wiederkommen“, erläutert Christina Aumann. Nach dem Motto „Versuch macht klug“ könne man die verschiedenen Pflanzen, die in der Natur oder im heimischen Garten stehen, testen. Bei manchen Pflanzen werde man durchaus von der guten Fähigkeit zum Trocknen überrascht.

„Der Klassiker bei den Trockenblumen ist die Hortensienblüte“, berichtet die 27-Jährige. Aber auch Rosen und Ranunkeln würden sich hervorragend zum Trocknen eignen. Beliebt seien weiterhin Fuchsschwanz, Schafgarbe, Känguru-Fuß, Pfingstrose und verschiedene Gräser und Getreide.

Die Pflanzen werden kopfüber getrocknet

Nach dem Schneiden werden die Pflanzen zu kleinen Sträußen gebunden und an eine Wäscheleine aufgehangen, mit dem Kopf – den Blüten – nach unten. „Der Raum sollte dunkel und trocken sein, ohne Luftfeuchtigkeit. Ideal ist ein Heizungskeller oder ein Bodenraum“, beschreibt Christina Aumann einen optimalen Trocknungsort. Je nach Pflanze und Blüte sollten die Sträuße mindestens ein bis zwei Wochen oder auch länger zum Trocknen hängen bleiben. Man könne zwischendurch vorsichtig den Trocknungsgrad mit den Fingern erfühlen. „Die Blüten sollte man am besten nicht berühren, sie sind sehr empfindlich und können leicht abfallen“, erklärt die Floristmeisterin und werdende zweifache Mutter.

Kranz oder Strauß – alles ist möglich

Es gibt inzwischen verschiedene Formen wie Kranz oder Sechseck, die verwendet werden können. „Es hängt davon ab, ob das Trockenarrangement als Türkranz seinen Platz bekommt oder frei im Raum oder im Fenster hängt“, so Christina Aumann. Pampasgras sei aktuell extrem trendig und angesagt, weil es sich gut mit anderen Farbkombinationen dekorieren lasse. Mit Haarspray eingesprüht, bekomme es etwas Festigkeit und würde nicht flusen. Auch die Blutbuche sei sehr beliebt im Farbenspiel. „Die Gräser umspielen das blumige Trockenarrangement und verleihen einen besonderen Pfiff.“

Kreativität ist gefragt

Beim Binden eines Kranzes oder Sechsecks sei es wichtig, den Draht, der nicht zu dünn sein solle, zwischendurch immer wieder fest anzuziehen, um eine stabile Festigkeit herzustellen. „Ich nehme gerne einen goldenen Draht, der sieht optisch gut aus.“

Sehr dekorativ seien auch asymmetrische Formen, die interessanter für das Auge seien. „Letztendlich ist jede Form und Zusammensetzung der Trockenpflanzen individuell verschieden.“ Es hänge unter anderem auch von der Einrichtung und örtlichen Gegebenheit ab. Damit der Kranz lange seine Schönheit behalte, solle er nicht der prallen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und möglichst keinen Dauerregen abbekommen.

Trockensträußen lassen sich ganz verschieden und nach dem persönlichen Geschmack zusammenstellen. Auch in der Wahl der Farbkombination sei alles möglich.

Wenn die gesammelten Trockenblumen nicht die gewünschten Farben aufweisen, lassen sich mit Färben weitere Nuancen erzielen. Auch umgekehrt: Zuviel Farbe kann durch Bleichmittel reduziert und verändert werden.

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