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NWZonline.de Gartenzeit

Schöne Heilpflanze: Comfrey überzeugt als nützliche Zierpflanze

18.04.2020

Comfrey kann man deshalb zu Recht für jeden Garten empfehlen; kaum ein anderes Kraut hat einen so hohen Zierwert und so viele Anwendungsmöglichkeiten.

Die Heimat dieser Pflanze liegt im Kaukasus. Im vorigen Jahrhundert wurde sie nach England eingeführt und wanderte von dort aus in alle Welt, vorzugsweise nach Amerika. Vom Comfrey werden hauptsächlich zwei Arten angepflanzt, der Gemeine Beinwell, Symphytum officinalis, und der Raue Beinwell, S. asperum. Unter den vielen Züchtungen sind besonders die buntlaubigen Sorten empfehlenswert, wie S. x uplandicum `Variegatum’.

Alle Pflanzen sind ausdauernde Stauden und zeichnen sich durch ihre große Lebenskraft und Klimafestigkeit aus. Sie entwickeln ein rasches Wachstum und besonders im dritten und vierten Jahr eine große Üppigkeit; die Blätter können je nach Bedarf vier- bis fünfmal im Jahr geschnitten werden. Wild wachsend findet man den Comfrey in unserer Gegend an Grabenrändern, feuchten Wiesen und Wegrändern. Am auffälligsten wirken die Pflanzen, wenn vom Mai an den ganzen Sommer über die glockig hängenden, je nach Sorte weißen, rosa oder blauen Blüten sich entfalten und von Fluginsekten, besonders von Hummeln, reichlich umschwirrt werden.

Comfrey, der zwar auf jedem Boden gedeiht, wächst im Garten am üppigsten an einem tiefgründigen, feuchten und nach Möglichkeit teilbeschatteten Standort. Gepflanzt werden Stecklinge, das sind kleine Wurzelstücke mit einem Auge; das Anpflanzen ist während der ganzen Vegetationsperiode möglich. Die Ernte beginnt schon im ersten Jahr mit bis zu zwei Schnitten. Die Blätter eignen sich im Garten zum Mulchen, zu Kräuterjauchen und zur Kompostierung. Comfreyblätter haben einen hohen Kaligehalt, noch höher als Farnkraut, und lassen sich daher gut zum Mulchen von Kartoffeln, Tomaten, Sellerie oder aber auch Beerensträuchern benutzen. Dazu werden die abgetrockneten welken Blätter in die Kartoffelfurchen bzw. um die Pflanzen und Sträucher herumgelegt.

Comfrey zusammen mit Brennnesseln in einem Fass vergoren, ergibt eine besonders wertvolle Pflanzenjauche.

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Für den Menschen stellt Comfrey ein Universalmittel gegen äußerliche Verletzungen bereit. Die im Volksmund bekannten Namen, wie Beinwell und Schwarzwurz, weisen auf die alte Bedeutung dieser Heilpflanze hin. So wurde früher der Wurzelbrei auf Wunden, Entzündungen und sogar auf Knochenbrüche aufgelegt. Auch heute noch wird Comfrey zu vielen pharmazeutischen Präparaten verwendet, z.B. zu Salben. Zum Hausgebrauch legt man bei Insektenstichen, Hautabschürfungen und Blutergüssen frische zerquetschte Blätter auf die Haut; rasche Linderung tritt ein.

Auch wenn kein Bedarf für die vielseitigen Verwendungszwecke des Comfreys besteht, lohnt sich ein Anbau wegen seines Zierwertes. Wurzelstecklinge erhält man im Garten- und Versandhandel, falls in der Nachbarschaft kein kleines Pflänzchen zu bekommen ist.

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