Eissalat kann ab dem Frühjahr und noch bis Anfang Juli ausgesät sowie bis Mitte August gepflanzt werden. Bewährt haben sich die Sorten Great Lakes, Laibacher Eis und Kellys; neue Sorten wie Timo und Resi weisen Resistenzen gegen Mehltau auf.

Entweder wird in Reihen mit einer Saattiefe von gut einem Zentimeter in Beete oder bei kleineren Mengen in Töpfe ausgesät. Nach ein bis zwei Wochen erscheinen die Keimlinge, und nach zwei weiteren Wochen kann an den endgültigen Platz verpflanzt werden. Wie bei allen Salatpflanzen darf auch der Eissalat nicht zu tief gepflanzt werden, da er sonst leicht fault; als Faustregel gilt, dass sich alle Blattansätze oberhalb der Erde befinden. Da der Platzbedarf bei diesem Salat etwas größer ist, sollten die Pflanzen mindestens 30 x 30 Zentimeter auseinander stehen. Während trockener Tage ist für genügend Feuchtigkeit im Boden zu sorgen, allerdings sollten ab Kopfbildung die Blätter nicht mehr benetzt werden, da der Kopf sonst leicht fault.

So unproblematisch Eissalat in der Kultur auch ist, ein Befall mit Blattläusen oder Schnecken kann schnell die ganze Freude verderben, da der Salat dann von innen verfault und verschmutzt.

Bei Problemen mit Schnecken lohnt es sich, gleich nach der Pflanzung abends die Pflanzen auf Schnecken zu kontrollieren und diese kontinuierlich abzusammeln; weiter hilft auch das nützlingsschonende Schneckenkorn auf Eisenphosphatbasis.