• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Gartenzeit

Die blühenden Stars

11.05.2018

Rosen sind tiefwurzelnde Gehölze. Bei der Pflanzung in den Kasten oder Kübel sollte man nur hohe Gefäße auswählen, die einen entsprechenden Wurzelraum bieten. Dabei ist die Höhe des Topfes entscheidender als der Durchmesser. Für Zwergrosen empfiehlt der Rosen-Experte Kübel ab 35 cm Topfhöhe. Gefäße für Beet- oder Bodendeckrosen sollten mindestens 50 cm hoch sein. Edel-, Strauch- oder Kletterrosen gedeihen in Gefäßen ab 70 cm Topfhöhe. Oftmals werden spezielle Rosentöpfe am Markt angeboten.

Generell eignen sich alle Rosen auch für eine Kultur im Kübel, dennoch sollte man keine stark wachsenden Sorten wählen. Rosen, die im Container verkauft werden, lassen sich jederzeit pflanzen und könnten sogar ein bis zwei Jahre im Verkaufscontainer auf der Terrasse einziehen. Wer zu wurzelnackten Rosen greift, sollte sie im Herbst pflanzen.

Rosensubstrate für besseres Wachstum

Für Kasten und Kübel bietet der Handel spezielle Rosensubstrate an, die eigens für die Bedürfnisse der Rosen gemischt werden. Bei der Pflanzung sollte man auf eine ausreichende Drainage achten, damit das Gießwasser gut abfließen kann und sich keine Staunässe bildet. Dazu wird das Wasserabzugsloch mit einer Tonscherbe abgedeckt und eine Drainageschicht mit Blähton (rund drei bis fünf Zentimeter) aufgefüllt. Darüber kommt eine dünne Schicht Substrat und dann kann die Rose auch schon eingepflanzt werden. Gießrand nicht vergessen. Generell sollte man alle Regeln beachten, die auch für eine Rosenpflanzung im Beet gelten. Wurzelnackte Rosensorten müssen zuerst gewässert und zurückgeschnitten werden. Die Veredelungsstelle sollte etwa 5 cm unter der Erde liegen.

Am besten stehen Rosenkübel an einem sonnigen Standort. Mit Kletterrosen oder Hochstämmchen lassen sich Sitzplätze stilvoll dekorieren. Bei regelmäßiger Pflege (gießen und düngen, regelmäßig verblühte Blüten ausbrechen) werden die Rosen – vielleicht sogar zwischen beliebten Begleitpflanzen wie Lavendel, Rittersporn oder Glockenblumen – bald zu blühenden Stars auf der Terrasse.  GMH/GBV

und

Wer im Frühjahr bei den Rosen keinen Langzeitdünger eingearbeitet hat, sollte spätestens während der Blütezeit noch einen kaliumbetonten Volldünger oder am besten einen speziellen Rosendünger ins Substrat einarbeiten. Damit lässt sich bei Rosen, die öfter blühen, die nächste Blüte gezielt fördern.


Weitere Hinweise zu Pflegemaßnahmen und ausreichende Sortenempfehlungen erhalten Sie in einer Gartenbaumschule oder Einzelhandelsgärtnerei Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter   www.gartenbaumschulen.com 
  www.ihre-gaertnerei.de 

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.