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NWZonline.de Gartenzeit

Üppige Blüte bei guter Pflege

27.07.2019

Bei Engelstrompeten ist immer für genügend Feuchtigkeit zu sorgen, und an warmen Sommertagen ist sogar ein zweimaliges Gießen täglich notwendig. Engelstrompeten sind wahre Fresser unter den Starkzehrern, eine gelegentliche Düngung reicht nicht aus. Während der Wachstumsphase ist eine wöchentliche Gabe von Volldünger, der dem Gießwasser beigemengt wird, notwendig.

Unterschiedlicher Wuchs

An lauen Sommerabenden ist es ein besonderes Erlebnis, wenn sich einige der trompetenförmigen großen Blüten öffnen und intensiv nach Moschus duften. Dieser Geruch soll langrüsselige Nachtfalter, besonders den Schwärmer, zur Bestäubung anlocken.

Die Engelstrompeten kamen im 19. Jahrhundert nach Europa und wurden in Schlossgärtnereien und Botanischen Gärten gehalten. Nicht zuletzt durch den Bau von Gewächshäusern und Wintergärten im privaten Bereich stieg in den vergangenen Jahren die Beliebtheit für Kübelpflanzen und ganz besonders die für Engelstrompeten an.

Um einen Überblick über diese Gattung zu bekommen, die bis vor Kurzem als Datura, jetzt jedoch als Brugmansia bezeichnet wird, werden Engelstrompeten nach ihrer Wüchsigkeit unterschieden. Schwach wachsende Exemplare mit der Bezeichnung Datura sanguinea oder B. rosei wachsen jährlich um 30 Zentimeter. Mittelstarke Vertreter wie B. suaveolens und B. candida haben Jahrestriebe bis zu eineinhalb Metern. Die stark wachsenden Engelstrompeten (B. aurea) erzielen in wenigen Wochen eine Trieblänge von bis zu drei Metern.

Für den Hausgebrauch lassen sich die mittelstark wachsenden Engelstrompeten empfehlen. Sie entwickeln sich zu großen verzweigten Kübelpflanzen, die eine Höhe von drei Metern erreichen können. Im Sommer bilden sich in den Blattachseln zahlreiche bis zu 30 Zentimeter lange trompetenförmige Blüten, die der Pflanze ihren Namen gaben.

Rückschnitt vor Frösten

Meistens sind die Blüten dieser Vertreter reinweiß. B. candida erkennt man an den hängenden und B. suaveolens an den schräg nach unten abstehenden Blüten. Neben den weiß blühenden Varietäten werden aber auch Sorten mit gelben Blüten wie die pfirsichfarbenen B. candida „Ocre“ gezüchtet und B. suaveolens „rosa“ mit rötlichen Blüten. Letztere zählt mit B. aurea „gelb“ zu den blühwilligsten Engelstrompeten, an denen den ganzen Sommer über immer Blüten geöffnet sind. Bei vielen anderen Sorten wechselt sich im Sommer häufig ein schubweises Blühen mit blütenlosen Zeiten ab.

Ab Anfang August wird die Düngung eingestellt und später die Wasserzufuhr verringert, damit die Triebe ausreifen. Rechtzeitig vor den ersten Frösten schneidet man die Pflanzen zurück, und sie bekommen einen Platz im Haus in hellen und kühlen Räumen. Notfalls hilft auch ein kühler, dunkler Keller weiter. Dort kommt es zwar zu einem totalen Laubfall, da Engelstrompeten aber wieder aus dem Stock austreiben können, ist dies nicht weiter tragisch.

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