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NWZonline.de Gartenzeit

Expertentipp: An den Rost, fertig, los!

18.05.2018

VON GUIDO FINKE

Herr Reales, Ihr kompletter Arbeitsalltag dreht sich rund um das Thema Grillen. Was ist so toll am Grillen? Es ist zum einen die Faszination, „über dem Feuer“ sein Essen zuzubereiten. Auf der anderen Seite, im Freien sein Essen direkt von der „ Grillstelle“ zu nehmen. Aber es ist auch sicherlich der unvergleichbare Geschmack, den Gegrilltes gegenüber anderen Zubereitungen hat.

Die Grillsaison läuft so langsam an. Immer mehr Menschen in Deutschland entdecken das Grillen oder Barbecue als neues Lifestyle-Hobby. Können Sie den Trend bestätigen? Ja, durchaus. Grillen ist schon lange nicht mehr nur eine „Essenszubereitung im Freien“, es ist vielmehr ein Erlebnis mit sozialem Umfeld. Welches Equipment empfehlen Sie, was sollten Verbraucher beim Kauf eines Grills beachten? Der Grill sollte stabil stehen können, vorzugsweise komplett aus Edelstahl bestehen, damit kein späterer Rost auftritt. Die Auffangwanne sollte leicht herausnehmbar sein. Um die Grillroste auch in die Spülmaschine stellen zu können, sollte man auf geteilte Grillroste achten. Je nach Geschmack sollten sie aus Gusseisen oder aus Edelstahl sein. Wie stehen Sie zur Grill-Gretchenfrage: Kohle oder Gas? Ich bin ein Fan beider Varianten, beides hat seine Vorteile. Daher würde ich immer einen Grill bevorzugen, der beides in einem Gerät ermöglicht. Was ist bei den Geräten aktuell im Deluxe-Bereich besonders angesagt? Neben Seitenbrennern, separater Kochstelle und beleuchtetem Drehknöpfen steht die Leistungsfähigkeit der Brenner bei Gas-Grillgeräten und für Kohle-Grillgeräte das einfache Anzünden der Kohle sowie die Wärmesteuerung im Vordergrund. Die Deluxe-Geräte sind mittlerweile nicht nur langlebig designt, es sind kleine Outdoor-Küchen mit vielen Extras.

Gehört die Outdoor-Küche, also das Kochen im Freien, schon bald fest zum Familienalltag dazu?

Ja, davon bin ich überzeugt. Das Kochen im Freien wird immer trendiger und ist auch viel intensiver geworden. Ich wage mal die Spekulation, dass durch die erhöhte Teilhabe an Social Media der Drang, mal ausgelassen ohne Handy, Tablet und Co., nur im direkten Kontakt mit anderen Menschen zu stehen und real zu kommunizieren, einen Ausgleich darstellt. Das Grillen stellt eine derartige Möglichkeit dar.

Woran erkenne ich eigentlich gutes Grillfleisch?

Generell gilt: je billiger das Fleisch, desto schlechter dessen Produktion. Natürlich gibt es einen Unterschied in der Qualität und insbesondere im Geschmack – abhängig davon, ob es sich um Mast, Bio oder Weidenhaltung zum Beispiel beim Rindfleisch handelt oder wie geschlachtet wurde. Es geht auch um die Dauer der Reifung nach der Schlachtung und vieles mehr. Aber beim Rind kann man Folgendes sagen: Dunkelrotes Fleisch ist trocken gereift, es sollte eine feine Fettmarmorierung haben. Sollten mal graue Flecken zu sehen sein, so ist die Qualität deswegen nicht schlecht – diese Flecken entstehen durch Oxidation. Ansonsten gilt: prüfen, woher das Fleisch kommt und auf die naturgemäße Gabe achten. Riecht das Fleisch streng, ist es verdorben.

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Welches Grillgericht zaubert Ihnen Schmetterlinge in den Bauch?

Ein schönes Dry Aged Steak und dazu gegrillte Paprika – da läuft mir beim Gedanken schon das Wasser im Munde.

Ist Grillen Ihrer Ansicht nach immer noch ein reines „Männerding“?

Nein, die Zeiten sind vorbei. Ich bin der Auffassung, dass Frauen beim Grillen etwas kreativer sind als wir Männer. Aber man kann auch feststellen, dass der Frauenanteil beim Grillen stetig zunimmt.

Angeblich grillt jeder Deutsche im Durchschnitt 13 Mal pro Jahr. Wie oft wird Ihnen gegrillt?

Wir grillen eher mehr, so ca. 20 Mal pro Jahr. Natürlich spielt das Wetter für uns eine maßgebliche Rolle. Je schöner es draußen ist, umso öfter grillen wir.

Was war das Verrückteste, was Sie bisher gegrillt haben?

Ich habe mal Wassermelonen-Stücke gegrillt, aber da muss ich doch noch etwas üben.

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