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NWZonline.de Gartenzeit

Bonsai: Faszinierende natürliche Skulpturen

02.09.2020

Die chinesische Bonsai-Kunst gelangte über Japan am Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa. Bei der asiatischen Kunstform wird ein Baum durch besondere Schnitt- und Kulturverfahren klein gehalten. Für Bonsai-Anfänger eignen sich beispielsweise der Chinesische Wacholder oder die Hainbuche.

Überwinterung im Wintergarten oder Gewächshaus

Wichtige Voraussetzung für die Pflege eines Bonsais sind die Qualität der Pflanze und der richtige Standort. Je nach Sorte werden die Bäume entweder im Freiland, im Zimmer oder im Kalthaus kultiviert. Für die Freiland-Kultur in Töpfen oder Kübeln eignen sich alle heimischen Gehölze und viele japanische Bäume. Zum Überwintern dieser Exemplare ist ein Schutz für Schale und Wurzelballen unerlässlich. Dazu können die Kübel beispielsweise in Styroporkisten gestellt und diese dann mit Laub gefüllt werden. Zudem benötigt der Baum im Winter einen vollschattigen Standort. Alternativ können Freiland-Bonsai auch in einem Wintergarten oder Gewächshaus überwintert werden.

Pflege ist von Art und Standort abhängig

Die Pflege und vor allem die Menge der Wassergaben ist sehr von der Baumart des Bonsais und dem Standort abhängig. Grundsätzliche sollte die Erde jedoch niemals austrocknen. Gedüngt wird ab dem Frühjahr zwei Mal nach je vier Wochen. Im Hochsommer wird das Düngen pausiert. Danach, im Spätsommer und Herbst, ist die Nährstoffzugabe noch einmal wichtig, da der Bonsai so für das nächste Jahr gestärkt wird.

Bonsais schneiden und drahten

Um die Wuchsrichtung von Ästen, Zweigen und Stamm zu beeinflussen, wird in der Bonsai-Kunst mit Schnitt und Drähten gearbeitet. Die Techniken sind umfangreich und komplex. Der Zeitpunkt für den Grundschnitt liegt bei einheimischen Gehölzen vor dem Austrieb im Frühjahr. Hierbei werden überflüssige Äste und Zweige entfernt, die das Wuchsbild stören. Ein oder mehrere Erhaltungsschnitte folgen im Sommer. Durch Drahten wird dem jungen Baum das Aussehen eines alten Baumes gegeben. Hierbei wird die Wuchsrichtung der Äste und des Stammes beeinflusst.

Bonsais umtopfen

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Bonsais werden beim Umtopfen nicht in eine größere Pflanzschale gesetzt, wie es bei anderen Pflanzen üblich ist. Durch Rückschnitt der Wurzeln wird hingegen mehr Platz im Topf geschaffen und daraufhin der Bonsai mit frischer Erde zurück in die vorhandene Schale gepflanzt. Das Umtopfen wird alle zwei bis drei Jahre im Frühling vorgenommen, wenn die Erde beim Gießen kein Wasser mehr aufnimmt. Wichtig ist außerdem, spezielles Bonsai Substrat zu verwenden, welches im Fachhandel erhältlich ist.

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