Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Frühblüher kurz vorgestellt Bunte Blüten bringen Farbe in den Garten

Janine Schulze
Krokusse bilden ganze Teppiche und sorgen für Farbtupfer auf großen Flächen.

Krokusse bilden ganze Teppiche und sorgen für Farbtupfer auf großen Flächen.

Ilo/Pixabay

Schon im Februar gab es die ersten Blüten in der ansonsten noch sehr trist winterlichen Pflanzenwelt zu entdecken. Nach und nach zeigen sich nun immer mehr Frühblüher und bringen das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf mit sich und läuten den Frühling ein. Für einen Überblick haben wir hier einige der aktuellen Frühblüher kurz vorgestellt.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühblühern des Jahres. Oftmals zeigen sie sich bereits durch die Schneedecke.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Frühblühern des Jahres. Oftmals zeigen sie sich bereits durch die Schneedecke.

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis):

Schneeglöckchen sind wohl die bekanntesten Frühblüher und zeigen sich bereits im Januar. Mit ihren zarten weißen Blüten läuten sie den Frühling ein, oft noch bevor der Schnee vollständig geschmolzen ist. Sie wachsen in großen Gruppen und verbreiten einen zarten, süßen Duft. Auch wenn sie filigran aussehen, sind sie sehr robust und bringen eine große Sortenvielfalt.

Krokusse (Crocus):

Krokusse sind besonders farbenfroh, denn sie blühen in verschiedenen Farben wie lila, gelb, weiß und orange. Sie werden häufig fälschlicherweise als Zwiebelgewächs eingeordnet, dabei besitzen sie eine so genannte Stängelknolle, die einjährig ist und in jedem Jahr Tochterknollen bildet. Besonders beliebt sind sie für ihre Fähigkeit, große Flächen in lebendige Teppiche zu verwandeln.

Winterlinge (Eranthis hyemalis):

Genau wie Krokusse und Schneeglöckchen zählen Winterlinge zu den ersten Frühblühern im Jahr. Sie sind klein, aber auffällig mit leuchtend gelben Blüten und einem niedrigen, buschigen Wuchs. Auch sie bilden mit der Zeit dichte Blütenteppiche und sind oft eine der ersten Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten. Im Handel sind neben der Wildart verschiedene Sorten erhältlich.

Der Huflattich ist vor allem als heimische Heilpflanze bekannt.

Der Huflattich ist vor allem als heimische Heilpflanze bekannt.

Huflattich (Tussilago farfara):

Der Huflattich ist eine Wildstaude, die mit ihren leuchtend gelben Korbblüten, die wie kleine Sonnen aussehen, auffällt. Als sehr alte, bewährte heimische Heilpflanze ist er unter vielen verschiedenen Namen bekannt. Er fühlt sich fast überall wohl und ist daher sowohl am Wegesrand, auf Äckern und an Bach- und Flussufern, als auch auf Schuttplätzen und in Steinbrüchen zu finden.

Leberblümchen (Hepatica nobilis):

Das gewöhnliche Leberblümchen ist klein, aber fein mit seinen hübschen, nickenden Blüten in verschiedenen Farbtönen von Weiß über Rosa bis zum typischen Blauviolett. Auch Hahnenfußgewächs genannt, hat es in Japan Kultstatus erreicht und wird dort gerne teuer bezahlt. Noch bis April entdeckt man es zwischen Ästen und vertrockneten Blättern in Laubwäldern.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa):

Das Buschwindröschen ist eine zarte winterharte Staude mit hübschen weißen oder rosa Blüten, die oft in dichten Teppichen den Waldboden bedecken. Es zählt zu den Anemonen und ist, wie Zwiebelgewächse, ein Geophyt. Das heißt, dass es im Frühling austreibt, aber bereits im Frühsommer seinen Wachstumszyklus beendet hat und sich in die Erde zurückzieht. So nutzt das Buschwindröschen den Zeitraum, in dem die Baumkronen noch viel Licht durchlassen, optimal.


Märzenbecher (Leucojum vernum):

Der Märzenbecher ist mit seinen hängenden, glockenförmigen Blüten, die weiß und grün gestreift sind, nicht nur elegant, sondern oftmals auch schneller als sein Familienmitglied, das Schneeglöckchen. Er blüht in Feuchtgebieten wie Wiesen, Auen- und Laubmischwälder.

Die Schlüsselblume zählt zu der Familie der Primelgewächse.

Die Schlüsselblume zählt zu der Familie der Primelgewächse.

Schlüsselblume (Primula veris):

Die Schlüsselblume ist eine heimische Wildstaude, die zur Familie der Primelgewächse zählt, und als fröhlicher, farbenfroher Frühlingsbote bekannt und beliebt. Ihre unzähligen wilden Arten und Zuchtformen gibt es in vielfältigen Farbvarianten und sind oft auf Wiesen und an Waldrändern zu finden. Sie ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten.

Veilchen (Viola odorata):

Veilchen sind zarte Frühblüher mit duftenden, violetten oder weißen Blüten, die oft in Wäldern, Wiesen und Gärten wachsen. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern ihre Blüten sind auch essbar und werden gerne zur Dekoration von Speisen verwendet. Weltweit gehören zu dieser Pflanzengattung über 400 Arten. Am bekanntesten sind wohl zweifelslos das Hornveilchen und das Stiefmütterchen.

Artikelempfehlungen der Redaktion
Feilen am Plan für die neue Saison: Sebastian Schachten (rechts) und Fuat Kilic

WIE GEHT ES BEIM VFB OLDENBURG WEITER? Das sagt Sportleiter Schachten zu Abgängen und Kaderplan

Lars Blancke
Oldenburg
Wird als erste Zeugin im Untersuchungsausschuss angehört: Finanz-Staatssekretärin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne)

SITZUNG MEHRFACH UNTERBROCHEN Untersuchung zur Beförderung in Weils Staatskanzlei beginnt mit Eklat

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Meinung
Am 3. Mai ist Tag der Pressefreiheit.

TAG DER PRESSEFREIHEIT Vom Glück, in einem freien Land zu leben

Ulrich Schönborn
Oldenburg
Auf Borkum wurden Ende April rund 20 Säcke mit bislang unbekanntem Inhalt angeschwemmt.

WAS WURDE ANGESCHWEMMT? Borkumer Drogenfund bleibt ein Rätsel

Axel Pries
Borkum
Symbolbild

UNFALL IN OLDENBURG Angetrunkener Radfahrer von Auto erfasst – schwer verletzt

Oldenburg