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NWZonline.de Gartenzeit

Wirklich alles andere als spießig

05.04.2019

Ein Schrebergarten und er, das konnte sich Andreas Lauermann lange Zeit nicht vorstellen. Viel zu spießig, das gehe ja gar nicht – und überhaupt. Aber er wehrte sich nicht, als seine Frau Anja vor acht Jahren loszog, um für die Familie einen Kleingarten zu suchen. Und einen fand.

Heute können sich die beiden ein Leben ohne ihren Garten nicht mehr vorstellen. Während der Saison verbringen sie fast jeden Tag mehrere Stunden in ihrem grünen Paradies. Gemeinsam säen, pflanzen, pflegen und ernten sie. Sie werkeln und basteln, imkern und kochen. Und sie schreiben und fotografieren.

„Wenn ich mit der Kamera im Garten stehe, kann ich selbst kaum glauben, dass ich als Fotograf jahrelang eine Schwäche für Industriegebiete, Betonmauern und Häuserschluchten hatte“, sagt Andreas Lauermann. Dass er der Gartenbegeisterung seiner Frau letztlich nicht widerstehen konnte, hat er nach dem anfänglichen Schock nicht bereut: „Inzwischen robbe ich selbst mit Begeisterung durch die Beete und richte meine Kamera am liebsten auf alles, was wächst.“

Anja Klein hingegen sagt von sich, dass ihr die Liebe zum Gärtnern bereits in die Wiege gelegt worden sei. „Jahrelang konnte ich meine Leidenschaft nur auf Fensterbänken, Balkonen und in Hinterhöfen ausleben“, so die freie Autorin, die inzwischen überwiegend über Themen aus den Bereichen Food, Garten und Reise schreibt.

Sie war es auch, die die Idee für das Gartenblog hatte. „Ich wollte meine Gartenerlebnisse unbedingt mit anderen Menschen teilen und Andreas liefert wunderbare Fotos dazu.“ Gemäß ihrem Motto „Blumen, Kohl & Rock‘n‘ Roll“ ist „Der kleine Horrorgarten“ eine bunte Mischung aus handfesten Gartentipps und tollen DIY-Ideen, garniert mit einer Prise Humor. „Wir verlieren nie den Spaß aus den Augen“, betont Anja Klein.

Die Mission: naturnah, insektenfreundlich und bio

Aber die Horrorgärtner*in haben auch eine Mission: Ihr Garten ist naturnah, insektenfreundlich und bio. „Wir haben vier Bienenvölker, nutzen ausschließlich organische Dünger, arbeiten torffrei auf einem gesunden Boden und verwenden alte, samenfeste Gemüsesorten. Uns liegt der Erhalt von Vielfalt und einer lebenswerten Umwelt sehr am Herzen.“

Damit liegen die beiden nicht nur voll im Trend. Sie haben auch ein stückweit ihre Bestimmung gefunden: Garten und Blog haben ihr privates und berufliches Leben verändert. Andreas Lauermann staunt immer wieder darüber, dass „einfache Gartenarbeit so glücklich machen kann und selbst gezogenes Gemüse wirklich besser schmeckt, als das im Supermarkt gekaufte“. Und Anja Klein ist „unglaublich dankbar dafür, dass wir unser Leben jetzt mit dem bestreiten können, was wir lieben. Und das alles nur, weil ich unbedingt wieder mit den Händen in der Erde wühlen wollte.“

www.der-kleine-horrorgarten.de


     der-kleine-horror-garten.de 
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