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NWZonline.de Gartenzeit

Gartengestaltung: Farne sorgen für kräftiges Grün

07.11.2020

Sie gehören zwar nicht zu den Blütenschönheiten, zeichnen sich aber durch ihre zarten bis kräftigen Grünfarben und dekorativen, meist filigranen Blattwedel aus und sind zudem absolut pflegeleicht.

Die Verwendungsmöglichkeiten von Farnen im Garten sind äußerst vielfältig, da sie zum einen unterschiedlich groß sind und zum anderen verschiedene Standortansprüche haben. Nachdem Farne bisher in vielen Gärten ein Kümmerdasein verbracht haben, kommen sie seit den letzten Jahren groß heraus. Dies mag auch am Trend zur naturnahen Gartengestaltung liegen, der dafür sorgte, heimische Pflanzen in den Garten zu integrieren.

Farne eignen sich besonders zur Bepflanzung sonst leicht vernachlässigter Stellen, wie schattigen Flächen an den Nord- und Ostseiten von Gebäuden, zusammen mit Gräsern sowie im Halbschatten unter Gehölzen. Wohl fühlen sich manche Farne entweder in Fels- und Mauerritzen oder auch in sumpfigen Zonen im Garten.

Sehr dekorativ wirken sie zudem im halbschattigen Staudenbeet, wo sie zu Astilben, Gräsern, Fingerhut, Funkien, Japan-Anemonen, Salomonssiegel und Silberkerzen passen. Eintönige Rhododendronpflanzungen lassen sich gut durch eine Pflanzung mit Farnen auflockern; die kräftig grünen Wedel stehen dann in einem ausgeglichenen Kontrast zu den reichlich blühenden Sträuchern. Unter lichten Gehölzen, die im Frühling blühen, wie Zaubernuss und Seidelbast, lassen sie sich gut zu Buschwindröschen, Sauerklee, Scharbockskraut und Zwiebelfrühlingsblühern pflanzen und verdecken dann später das von diesen Pflanzen früh vergilbende Laub. Ein fernöstlicher Flair verbreitet sich, wenn Farne in der Nähe von japanischem Fächerahorn oder Zierkirschen wachsen.

Für unser Klima eignen sich von den über 9000 vorkommenden Farnarten lediglich einige Dutzend, die entweder hier beheimatet sind oder aus England, Japan oder Nordamerika stammen.

Zur Pflanzung an schattigen Stellen am Haus sowie unter oder zwischen Gehölzen passen Frauenfarn, Hirschzungenfarn, Königsfarn, Schildfarn, Trichterfarn und Wurmfarn; für Mauern und Steingärten gedacht sind Felsenblasenfarn, Hirschzungenfarn, Schriftfarn, Streifenfarn und Tüpfelfarn. Für sumpfige Zonen kommen groß wachsende Arten, wie Amerikanischer Trichterfarn, Königsfarn und Perlfarn infrage, die sich neben anderen großen, wuchernden Pflanzen in diesem Bereich behaupten können.

Außer im Frühling, wenn die Farne ihre eingerollten Wedel entfalten, und neben den satten Grünfärbungen über Sommer sorgen diese Stauden im Herbst oder Winter noch einmal für Aufsehen; Adlerfarn, Königsfarn, Trichterfarn und Zimtfarn bilden eine leuchtende Herbstfärbung, während Hirschzungenfarn, Schildfarn, Schriftfarn, Tüpfelfarn und Wurmfarn über Winter grün bleiben und damit zu dieser grauen Jahreszeit dem Garten Farbe geben.

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Jetzt im Herbst ist neben dem Frühjahr eine gute Zeit, Farne in den Garten zu pflanzen. Kleinere Farne setzt man am besten zu kleinen Trupps von drei bis fünf Exemplaren zusammen; die größeren Arten wirken majestätischer, wenn sie nicht zu sehr eingeengt sind.

Im Garten wünschen Farne einen windgeschützten Standort mit humosem, feuchten Boden. Günstig ist es, die Erde mit Laubkompost oder Rindenhumus zu vermengen. An ihrem natürlichen Standort unter Gehölzen sind die im Herbst sich einziehenden Farne dann durch die verwelkten Wedel und das Herbstlaub ausreichend vor Winterfrösten geschützt und entwickeln sich am besten, wenn sie jahrelang in Ruhe gelassen werden.

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