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NWZonline.de Gartenzeit

Mit Experten fachsimpeln

04.10.2019

Ein Garten – und ist er noch so klein – erfreut die Menschen das ganze Jahr über. Angefangen von den ersten Frühlingsblüten, Schneeglöckchen & Co., dem zarten Grün, das nach der dunklen Winterzeit neuen Lebenselixier versprüht über die farbenfrohen Blumen bis hin zur wunderschönen Herbstfärbung. Im Garten finden die Menschen Erholung und Entspannung, können neue Kraft schöpfen. Das „grüne Wohnzimmer“ hat eine positive Ausstrahlung und hilft die Lebensqualität zu verbessern. Einen Garten zu gestalten, fördert die Kreativität und den Sinn für die Natur, doch: Aller Anfang ist schwer. Viele Fragen tauchen auf, wenn es um die Neu- oder Umgestaltung geht. Soll der Anlage viel Rasenfläche haben oder ein Steingarten werden, sind Stauden favorisiert oder eher ein naturnaher Garten, soll ein Gartenteich angelegt werden oder ist viel Grün mit Sitzplätzen und dekorativen Accessoires gewünscht? Gartenbesitzer haben oft ihre ersten mehr oder weniger konkreten Vorstellungen und suchen bei professionellen Fachleuten, die sich schwerpunktmäßig mit Garten- und Landschaftsgestaltung befassen, Unterstützung.

Gartenidee in 20 Minuten

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr fand kürzlich im Park der Gärten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SonntagsGrün“ das Thema „Gartengestaltung“ statt. Fünf professionelle Gartenplaner gaben Tipps, Ideen, Anregungen und erste skizzierte Lösungsvorschläge für die Gestaltung des „grünen Wohnzimmers“. Die Teilnahme war begrenzt auf 40 Garteninteressierte, die mit einem Experten eine erste professionelle und kreative Gartenidee in je einem 20-minütigen Planungsgespräch erörterten.

Die Teilnehmer, die sich vorab für ein solches Fachgespräch angemeldet hatten, kamen aus den Landkreisen Oldenburg, Ammerland, Friesland, Wesermarsch und Ostfriesland. Diana Rolfes, Leitung Veranstaltungsmanagement des Gartenkulturzentrums Niedersachsen Park der Gärten, war über die Resonanz erfreut: „Das Interesse war sehr stark, wir hätten das dreifache an Plätzen vergeben können.“ Angemeldet und teilgenommen haben sowohl junge Familien mit Kleinkindern für eine erste grundlegende Planung einer Neuanlage bis hin zu reiferen Jahrgängen, die sich für die Umgestaltung in eine pflegeleichte Anlage interessierten.

Professionelles Team

„Der Schauraum im Park der Gärten bietet eine nette Atmosphäre für die Gespräche“, erzählt Elke Kuper, Gartenplanung aus Rastede. Sie habe bereits im letzten Jahr an dieser Planungsaktion teilgenommen. Kerstin Wiechmann, Gartengestaltung aus Bad Zwischenahn, war ebenfalls angetan von den interessierten Gartenfreunden, die vielfach mit Fotos und Zeichnungen zum Planungsgespräch gekommen waren. Auch Olof Schlittenhardt, Gartenträume Bremen, Dipl-Ing. Heike Beening, Gartenplanung Neukamperfehn, und Jens Kujawski, Garten- und Landschaftsbau Wiefelstede, führten anregende Gespräche, gaben Tipps und skizzierten erste Ideen als mögliche Vorschläge. „Die Teilnehmer waren gut vorbereitet, man spürt, dass sie wirkliches Interesse haben“, so Jens Kujawski. Spürbar sei eine Tendenz zu bienenfreundlichen Gehölzen.

Zufriedene Gartenfreunde aus der Region

Richard Hutfilter und Ines Meyer aus Westerstede planen, die Gartenanlage umzugestalten. „Irgendwann ist es an der Zeit“, so Richard Hutfilter. Sie möchten die Beete neu anlegen, die Terrasse verändern und liebäugeln mit der Anlage eines Teiches. Im Gespräch mit Jens Kujawski hätten sie erste Ideen gesammelt, jetzt wolle man in Ruhe darüber nachdenken und schauen, was machbar sei. Gerne würden sie bei der Umgestaltung selbst Hand anlegen. Es sei ein Projekt und solle wachsen. Die Expertenrunde im Park der Gärten sei ein wunderbares und wertvolles Angebot.

Mit einer grundlegenden Umgestaltung des Gartens, bedingt durch einen neuen Anbau am Haus, beschäftigen sich Hilke Koch und Carsten Röschl. Sie trugen ihr Anliegen bei Olof Schlittenhardt vor. „Uns fehlt der Impuls“, so der Oldenburger. Durch den Anbau habe sich der Garten komplett verändert. „Wir haben viele Anregungen über Wege, Bepflasterung, Beete und Gartenteich bekommen“, erzählt Hilke Koch. Derzeit seien sie noch in der letzten Bauphase, doch die Hecke könnten sie bereits jetzt pflanzen.

„Unsere Erwartungen für dieses Planungsgespräch sind gut erfüllt. Wir werden noch weiter Ideen sammeln und uns die Skizze noch einmal anschauen“, so Carsten Röschl. Allemal seien sie froh, dass sie von der Warteliste noch kurzfristig in die Teilnehmerliste nachgerückt seien: „Es hat sich gelohnt.“

SonntagsGrün – Gartengestaltung 2020

Diana Rolfes hat bereits den Termin für eine Expertenrunde im kommenden Jahr geplant. Der frühe Herbst eigne sich am besten für solche Fachgespräche. Die Planungen könnten im Herbst und Winter reifen und erste Schritte auch schon angegangen werden. „Am 20. September 2020 werden wir wieder zu einem Fachgespräch einladen.“ Der Termin für die Anmeldung werde im Frühjahr rechtzeitig bekanntgegeben.

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