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NWZonline.de Gartenzeit

Kleines Holzhaus für große Freude

04.05.2018

Es gibt viele Gründe, auf seinem Grundstück ein Gartenhaus zu errichten, weiß Florian Poets, der als Fachverkäufer bei Holzland Vogt in Oldenburg arbeitet. „Wenn man im Garten – wo man sich ja auch gerne aufhält – die Gelegenheit hat, Platz für Gartengeräte, Terrassenmöbel und anderes zu schaffen, ist das ja durchaus von Vorteil“, sagt der Experte. „Stauraum ist ja immer knapp.“ Mittlerweile werden die kleinen Häuser aber nicht nur als Schuppen genutzt, sondern auch zur Freizeitgestaltung, laut Poets beispielsweise als Hobby- oder Partyraum. „Der Trend geht auch deutlich zur Nutzung als Sauna, das beobachten wir schon seit einigen Jahren“, erklärt er. „Zusammengefasst gibt es also eine ganze Menge Nutzungsmöglichkeiten, die so ein Häuschen bietet.“

Das beste Holz

Ein Gartenhaus aus Holz kann aus ganz verschiedenen Arten des natürlichen Baustoffes gefertigt werden. „Die beliebteste Holzart ist nach wie vor die nordische Fichte aus den skandinavischen Ländern“, verrät der Verkäufer. „Diese hat den Vorteil, dass sie aufgrund der niedrigeren Temperaturen dort oben langsamer wächst als hier bei uns, was wiederum dazu führt, dass das Holz fester ist.“ Außerdem hat die Fichte durch diesen langsameren Wuchs weniger Äste, was zu guten Bearbeitungsmöglichkeiten beiträgt.

„Beste Voraussetzungen also, um daraus die Häuschen zu bauen“, sagt Poets. Besonders beliebt sind sogenannte Blockbohlenhäuser. Sie bestehen aus einzelne Bohlen, also vorgefertigten Holzbrettern, die zusammengesteckt werden.

„Die Bohlen sind mit Auskerbungen versehen und greifen dann ineinander, wenn man sie aufeinandersteckt“, erläutert der Fachmann. Eine andere Bauform ist die Systembauweise, hier werden Wandelemente vorproduziert. „Dann wird das Haus nicht Bohle für Bohle errichtet, sondern fertige Wandelemente zusammengebaut.“

Unterschiedliche Dachformen

Ein Blockbohlenhaus kann verschiedene Dächer haben. Der Klassiker ist das Sattel- beziehungsweise Giebeldach, bestehend aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten waagerechten Kante aufeinandertreffen. Für diese Form sprechen der einfache bauliche Aufbau des Dachs sowie seine große Stabilität. Besonders gefragt sind derzeit allerdings Flachdächer – also ein fast gerades Dach – und die sogenannten Pultdächer. „Diese sind vorne etwas höher und nach hinten hin abfallend. Diese Schräge erinnert ein bisschen an ein klassisches Stehpult. Daher hat die Dachform auch ihren Namen“, erläutert Poets. Eine verwandte Form ist das Stufendach, was quasi ein Doppel-Pultdach ist, also zwei Schrägen hat. Anstatt dass sich diese wie beim Satteldach an der höchsten Kante treffen, sind sie bei dieser Installation versetzt angeordnet und meist unterschiedlich geneigt.

Personalisierung im Trend

Wenn die Kunden in den Sortimenten nichts finden, was ihnen gefällt, oder einzelne Elemente fehlen, dann wird auch individuell gebaut. „Die Anfragen in diesem Bereich mehren sich seit geraumer Zeit“, sagt Poets. „Bei Maßen haben Verbraucher beispielsweise eigene Anforderungen und Vorstellungen. Das betrifft auch die Ausstattung: Mal soll es eine Tür oder ein Fenster mehr oder auch weniger sein. Der eine möchte Echt-, der andere ein Isolierglas. Oft kommt es auch vor, dass die Gartenhäuschen isoliert sein sollen“, führt der Fachverkäufer weiter aus.

Eines haben die meisten Verbraucher aber gemeinsam: Die Mehrheit möchte nichts mit dem Aufbau und dem ganzen Drumherum zu tun haben. Außerdem soll das Haus pflegeleicht sein. Heißt: Die Kunden legen Wert auf eine fertig farbbehandelte Hütte, wo sie nach dem Errichten auch nicht noch einmal mit dem Pinsel ran müssen, um zu streichen“, erklärt Poets.

Wer sich ein Gartenhaus kaufen möchte, der sollte sich laut des Experten vorab mit der Baubehörde zusammenschließen und darlegen, was man genau auf seinem Grundstück vor hat. „Ab einer gewissen Größe braucht man nämlich eine Baugenehmigung. Daher ist es wichtig, den Zuständigen zu erläutern, wie dicht das Ganze an den Grundstücksgrenzen stehen soll und beispielsweise, wie viel Kubikmeter der Rauminhalt des geplanten Gartenhaus betragen wird. Es sollte grundsätzlich einmal nachgefragt werden“, rät der Fachverkäufer.


Mehr Informationen unter   www.holzland-vogt.de 

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