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NWZonline.de Gartenzeit

Klimawandel und nun? Sonnenanbeter sind gefragt!

04.10.2019

Ja, wir können etwas tun, obwohl auch dieser Sommer extrem heiß und trocken war. Obwohl in den Gärten viel gewässert wurde, sieht man überall noch die geschwächten und verwelkten Pflanzen. Bei dem stetig sinkenden Grundwasserspiegel kann die Nutzung des Wassers so nicht fortgesetzt werden. Angesichts der Wetterprognosen und der zunehmenden Trockenheit dürfen und müssen wir grundsätzlich über eine neue Pflanzenauswahl in unseren Gärten nachdenken.

Es gibt Pflanzen, die lieben die Sonne geradezu und es gibt andere, die stehen gerne beschattet am Rande unter Sträuchern und Bäumen.

Solche Standort-Informationen gibt es zu jeder Pflanze. Man findet sie in Fachbüchern, auf Webseiten der Stauden-Gärtnereien oder direkt bei den Fachbetrieben. Es ist sinnvoll, sich damit zu beschäftigen. Denn es ist ja ermutigend, wenn man sieht, dass die Pflanze gut wächst, weil sie sich wohlfühlt und natürlich schont es auch Ihren Geldbeutel.

Der Pflanze den richtigen Standort geben

Wie erkennt man denn sonnenhungrige Stauden? Meist sieht man es schon am Laub. Dies ist entweder wachsartig und dickfleischig oder irgendwie behaart - filzig , silbrig, wollig - wie bei den mediterranen Pflanzen. Oft haben diese Pflanzen auch besondere Wurzeln, die das Wasser speichern oder sehr lange Wurzeln, mit denen sie es noch in größerer Tiefe erreichen.

Schritt für Schritt...

Wenn Sie sich entschließen, Ihre Beete neu zu bepflanzen, ist es am einfachsten, das ganze Beet zu räumen. Die Pflanzen irgendwo geschützt und schattig in Kisten zu parken, möglichst schon geordnet nach den Lebensbereichen der Pflanzen: schattig, halb-schattig, sonnig.

Bevor nun die neuen und alten Pflanzen in die Erde kommen, ist jetzt Gelegenheit, sich um die Qualität des Boden zu kümmern. Schwerer Lehmboden braucht etwas Sand und Kompost. Ein Sandboden dagegen braucht Kompost und wasserspeichernde Substanzen, wie Bentonit, damit das Wasser nicht in den Untergrund abfließt. Durch diese Vorbereitung können die Pflanzen die Nährstoffe und das gespeicherte Wasser im Boden aufnehmen.

Düngen. Viel hilft viel? Vorsicht!

Bevor Sie im Frühjahr düngen, lassen Sie Ihren Boden untersuchen und sich eine Düngeempfehlung geben. Das spart Ihr Geld und schont das Grundwasser. Denn alles, was die Pflanzen nicht brauchen, fließt in den Untergrund ab.

Und jetzt verteilen Sie die sonnenhungrigen Pflanzen auf dem gut vorbereiteten Beet. Das macht viel Freude, weil Sie nun wissen, dass es erfolgreich sein wird. Selbstverständlich können Sie sich dafür auch einen Experten holen. Pflanzen Sie die Stauden in der Regel in Gruppen. So erhalten Sie eine großzügige Wirkung - auch aus der Ferne. Wenn die „alten“ Stauden so groß sind, das man sie teilen kann - wunderbar! Tun sie es. So „verjüngt“ wachsen die Stauden noch besser an. Ergänzen Sie die Pflanzen durch neue Sonnenanbeter und fügen Sie auch unbedingt Gräser hinzu.


     www.karin-schelcher.de 
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