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NWZonline.de Gartenzeit

Gefräßige Ohrwürmer

15.09.2018

Vom Spätsommer bis zum Herbst kann man ihn tagsüber versteckt in Blüten oder in Blattwinkeln und abends aktiv herumkrabbelnd im Garten finden: auf den Obstbäumen, auf Gemüse- und Kräuterpflanzen und auf Blumen.

Überall dort, wo Läuse zu beobachten sind, ist der Ohrwurm ein häufiger Gast. Er ernährt sich mit Vorliebe von Blattläusen ebenso wie von kleinen Raupen und Insekteneiern. Fehlt ihm diese tierische Nahrung, frisst er allerdings auch an Blüten und Blättern oder an Obst.

Trotzdem gehört der Ohrwurm im naturnahen Garten zu den Nützlingen, die durch Unterschlupfhilfen gezielt zu fördern sind. Am häufigsten sieht man sogenannte Ohrwurmbungalows.

Dies sind mit Holzwolle gefüllte Tonblumentöpfe, die mit der Öffnung nach unten in Obstbäume gehängt werden. Wichtig dabei ist, dass der Rand der Glocke an einem Ast oder Stamm anliegt, damit die Tiere besser die Behausung erreichen.

Sorgen im Spätsommer die Ohrwürmer, auch aus Mangel an Läusen, eher für einen Schaden als für einen Nutzen, lassen sie sich einfach tagsüber in naturbelassene Ecken des Gartens umsiedeln, indem man die mit den Tieren stark besiedelten Blumentöpfe dort entleert.

Bei diesen Nützlingen sollte man generell wohlwollend über kleine Schäden hinwegzusehen und nicht etwa den Tieren nachstellen.

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