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NWZonline.de Gartenzeit

Nützliche Jäger und Putzhilfen

31.08.2019

Auf Schnecken sind die meisten Gärtner gar nicht gut zu sprechen, da diese Tiere an zahlreichen Nutz- und Zierpflanzen fressen. Trotzdem sollte man nicht alle Schnecken „in einen Topf werfen“, gerade die Gehäuseschnecken sorgen für mehr Nutzen als Schaden.

Neben den „nackten Salatschnecken“, zu denen die Weg- und Ackerschnecken gehören, finden sich meist auch einige Gehäuseschnecken im Garten. Man trifft diese Tiere nur in den seltensten Fällen an Gemüse- oder Blumenpflanzen an, sondern häufiger im Gebüsch, an krautigen Pflanzen, an Mauern oder Glasflächen, zum Beispiel im Gewächshaus.

Algen und Eier

Das liegt daran, dass diese Schnecken mit ihrem Schabefraß neben Blättern auch den Algenbelag von Rinden, Steinen oder anderem Material aufnehmen. Ebenso ist bekannt, dass manche Gehäuseschnecken sogar die Eier von Nacktschnecken fressen und damit zur Regulierung dieser Arten beitragen.

Zur größten Gehäuseschneckenart in unseren Breiten zählt die Weinbergschnecke mit einem bis zu vier Zentimeter großen Gehäuse. Der Lebensraum befindet sich hauptsächlich auf kalkhaltigem Boden. In Gebüschen, Wiesen und an eher schattigen und feuchten Stellen findet man die Arten mit gebändertem Gehäuse in gelben, schwarzen oder braunen Farben, wie die Hain- und Gartenbänderschnecke. Auf trockenen Standorten leben verschiedene Arten von Heideschnecken, die man an ihren weiß-gelblichen Gehäusen mit roten bis hellbraunen Streifen erkennt.

Alle Landschnecken bewegen sich fort, indem ihre Sohlen über einen Schleimfilm gleiten. Die Weinbergschnecken eilen anderen Arten dabei davon. Ihr „Schneckentempo“ beträgt bis zu zwölf Zentimeter pro Minute. Da Landschnecken ständig Feuchtigkeit bei ihrer Bewegung ausscheiden, droht ihnen immer der Trockentod. Deshalb verbergen sie sich tagsüber. Wobei die auf trockenen Standorten lebenden Arten in der Lage sind, ein Trockenhäutchen vor die Gehäuseöffnung zu spannen.

Gehäuse sammeln

Bei Regen und während der feuchten Nacht- oder Morgenstunden kommen sie dann aus ihren Schlupfwinkeln hervor. Über ihre Umwelt orientieren sich diese Schnecken vorwiegend über ihre Haut, die tastempfindlich und in der Lage ist, selbst chemische Reize aufzunehmen. Von der Weinbergschnecke ist sogar bekannt, dass sie mit ihren hoch entwickelten Augen an den Fühlerspitzen Formen wahrzunehmen vermag.

Gehäuseschnecken werden meist mehrere Jahre alt, das Alter lässt sich am Wachstumsstillstand der „Jahresringe“ abschätzen.

Empfehlens wert ist es, Gehäuse verstorbener Schnecken zu sammeln, um so einen Überblick über den Artenreichtum im eigenen Garten über einen längeren Zeitraum zu bekommen. Vielleicht trifft man dann auch einmal auf einen Schneckenkönig. Dies sind Gehäuse, die abweichend von der Rechtsdrehung ausnahmsweise links gewunden sind.

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