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NWZonline.de Gartenzeit

Vorsicht vor giftigen Früchten

15.09.2018

Kinder sind durch Pflanzenvergiftungen besonders gefährdet, da sie als Kleinkinder gern alles in den Mund stecken und später aus Neugier vieles probieren. Besonders gefährlich sind dabei Pflanzen, die attraktiv erscheinen oder die essbaren Früchten ähneln. Wichtig ist vor allen Dingen eine Aufklärung und die Erziehung zur Vorsicht vor unbekannten Pflanzen. Kleine Kinder müssen wissen, dass sie nicht einfach alle Früchte oder Blätter in den Mund nehmen dürfen, da sie eventuell Giftstoffe enthalten.

Bauchweh und Erbrechen

Für die Erwachsenen ist es wichtig, die giftigsten Vertreter zu kennen, um eine Übersicht zu haben und sie von den vielen ungiftigen Früchten unterscheiden zu können, von denen man allerdings auch wissen sollte, dass manche von ihnen, die nur als ungenießbar gelten, unreif verzehrt, Bauchweh und Erbrechen hervorrufen.

Die giftigsten Samen und Früchte lassen sich am einfachsten nach ihren verschiedenen Fruchtformen einprägen: Stachelige Früchte, die bunt gesprenkelte Bohnen enthalten, bilden sich beim Wunderbaum, einer Kübel- oder Beetpflanze. Der Stechapfel, der auch als Zierpflanze angeboten wird, entwickelt in einer stacheligen Kapsel zahlreiche dunkel gefärbte Samen, die unreif zudem sehr wohlschmeckend sind.

Rote, beerenartige Früchte, die höchst giftig sind, reifen an Aronstab, Bittersüßem Nachtschatten, Eibe, Maiglöckchen, Pfaffenhütchen, Salomonssiegel und Seidelbast. Schwarze Früchte bilden schuppenblättrige Wacholderarten, Schwarzer Nachtschatten und die zuckersüß schmeckende Tollkirsche aus. Gelbe Früchte zeigen sich am Giftefeu und gelben Nachtschatten.

Daneben gibt es noch Vertreter, die bohnen-, erbsen- oder rapsartige Früchte ausbilden. Giftige Hülsen wachsen an Besenginster, Bohne, Goldregen und Lupine, Balgfrüchte entwickeln Christrosen, Eisenhut, Rittersporn und Winterling. Giftige Schoten befinden sich an Goldlack, Goldmohn und Schöllkraut.

Hilfreiche Broschüre

Hilfreich bei der Übersicht über die Vielfalt der giftigen Pflanzen sind bebilderte Broschüren wie „Vorsicht Giftpflanzen“, die von den Gemeinde-Unfallversicherungsverbänden kostenlos abgegeben werden. Besteht der Verdacht auf eine Pflanzenvergiftung, sollte schleunigst ein Arzt konsultiert und jede Selbstmedikation vermieden werden.

Um Vergiftungsfällen im Vorfeld aus dem Weg zu gehen, bietet es sich bei der Planung von Hausgärten, in denen kleine Kinder spielen, an, auf die Pflanzung der giftigsten Vertreter zu verzichten. Stattdessen sind ungiftige Arten zu wählen. Es empfehlen sich als kleinwüchsige Gehölze Blutjohannisbeere, Deutzie, Felsenbirne, Fingerstrauch, Hundsrose, Kornelkirsche, Pfeifenstrauch, Purpur-Hartriegel, Ranunkelstrauch, Scheinquitte, Schmetterlingsstrauch, Spierstrauch, Tamariske und Zierkirsche.

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