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NWZonline.de Gartenzeit

gründach: Aufatmen statt Flächen versiegeln

16.10.2020

Der Bauboom hält ungebrochen an. Angesichts niedriger Zinsen erfüllen sich viele Familien den Wunsch vom eigenen Zuhause. Die Kommunen erschließen, soweit noch möglich, neues Bauland, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Das führt allerdings dazu, dass immer mehr Flächen versiegelt werden. Weniger Grün bedeutet gleichzeitig kleiner werdende Lebensräume für Bienen und andere bedrohte Insektenarten. Hausbesitzer können dem entgegenwirken, indem sie sonst ungenutzte Flächen in grüne Inseln umfunktionieren.

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Das Begrünungssystem schafft neue Lebensräume u.a. für seltene Tiere wie Spinnen- und Käferarten. Vögel finden auf dem grünen Dach Nahrung und Nistmaterial. Zusammen mit einer insektenfreundlichen Samenmischung lassen sich die Voraussetzungen für ein arten- und blütenreiches Dachbiotop schaffen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts stellte sich jetzt heraus, dass Gründächer gefährdeten bodenbrütenden Vogelarten eine neue Heimat bieten können. Selbst für Schrägdächer sind Systeme zur Dachbegrünung verfügbar

Dachbegrünungen sind eine wichtige ökologische Ausgleichsmaßnahme zur Flächenversiegelung, denn Pflanzen wirken sich gleich mehrfach positiv auf das urbane Klima aus: Sie binden Kohlendioxid und Schadstoffe aus der Luft und beugen einem Überhitzen dicht bebauter Wohnbereiche vor. Darüber hinaus kann das Gründach Wasser speichern und somit dazu beitragen, dass Starkregen nicht die Kanalisation überlastet und Keller volllaufen lässt. Aus diesem Grund fördern viele Kommunen bereits die grünen Biotope auf dem Dach, durch Zuschüsse oder durch Nachlässe bei den Abwassergebühren.

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