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NWZonline.de Gartenzeit

Gute Pflege führt zur erfolgreichen Ernte

02.06.2018

Entsprechend dem hohen Wasserbedarf der Gurkengewächse ist immer auf ausreichend Feuchtigkeit zu achten. Fehlt sie, sind Wachstumsstörungen und ein Bitterwerden der Früchte die Folge.

Gleichzeitig wollen die oberirdischen Pflanzenteile nicht gern mit Wasser in Berührung kommen, was das Gießen erschwert. Es hat sich daher bewährt, große Tontöpfe mit einem Volumen von etwa zwei Litern zu drei Viertel in den Boden einzugraben. Das hineingegossene Wasser gelangt direkt an die Wurzeln, und die Blätter und Früchte bleiben trocken.

Zum Gießen eignen sich Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Gurken reagieren empfindlich auf Chlor und kaltes Gießwasser, Wasser aus der Leitung ist von daher problematisch. Dem hohen Nährstoffbedarf der Pflanzen trägt man Rechnung, indem alle zwei Wochen verdünnte Jauche aus Brennnesseln, Schachtelhalm oder altem Mist, 1:10 mit Wasser verdünnt, gegeben wird. Eine Handvoll Steinmehl pro Gießkanne sorgt für alle wichtigen Spurenelemente.

Gurken sind Flachwurzler, die ihren Nährstoffbedarf aus den oberen Zentimetern des Mutterbodens decken. Die kontinuierliche Aufbringung einer Mulchschicht aus Grasschnitt, Kräutern oder Ernterückständen sorgt zusätzlich für die nötige Düngung und verhindert ein Austrocknen des Bodens. Während Gewürz- und Schälgurken am Boden wachsen, benötigen Salatgurken Rankstützen. Eine schräg gestellte Baustahlmatte, ein Pfahl oder Schnüre sind geeignet, um die Pflanzen hochzuleiten.

Um die Schlangengurkenpflanzen nicht zu sehr in ihrem Wachstum zu bremsen, belässt man unterhalb von 80 Zentimetern höchstens zwei bis drei Gurken. Über 80 Zentimeter Höhe werden die Seitentriebe nach zwei Fruchtansätzen eingekürzt. Bei guten Pflegebedingungen erhält man dann pro Pflanze zwei bis drei Dutzend Gurken.

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