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NWZonline.de Gartenzeit

Farbenpracht zum Ausklang des Sommers

07.09.2019

Zum Ausklang des Sommers zeigt sich das Staudenbeet noch einmal in farbenprächtigem Gewand. Vorherrschend sind Gelb- und Rottöne, zum Beispiel von Mädchenauge, Goldrute, Sonnenauge, ausdauernder Sonnenblume, Sonnenbraut, Sonnenhut und Herbstastern. Während der Name „Sonne“ bei vielen Stauden schon auf gelbe Blüten hinweist, bringen allein die Herbstastern Abwechslung in die Farbgestaltung. Außer in roten Farbtönen leuchten die Blütensterne lila, violett und tiefblau.

Die auffälligsten Vertreter unter den Herbstastern sind die hohen Glattblattastern (Aster novi-belgii). Mit ihrer Wuchshöhe von bis zu eineinhalb Metern und sehr ansehnlichen und leuchtenden Blütensterne stehen sie im Mittelpunkt des herbstlichen Staudenbeetes. Ärgerlicher ist ihre Anfälligkeit für Mehltau, die sich besonders in feuchten Spätsommern zeigt. Auch die schönste Blütenpracht wirkt dann nicht mehr, wenn die Blätter weißlich scheckig aussehen.

Aus diesen Gründen besonders empfehlenswert sind die robusteren und standfesteren Raublattastern (Aster novae – angliae).

Herbstastern gehören zu den klassischen Blumen alter Bauerngärten. Dort fanden sie als Zaun- und Randbepflanzung Verwendung. Im Staudengarten sollte man möglichst mehrere Büsche verschiedener Farben pflanzen. Als Pflanzgemeinschaft bieten sich für die hohen Arten große Stauden mit Gelbtönen an, zum Beispiel Goldrute und Sonnenbraut. Halbhohe Arten pflanzt man vor Feuerdorn und neben Herbstmargeriten und Schafgarben.

Neben ihrer strahlenden Schönheit und dem nützlichen Wert für die Tierwelt verströmen Herbstastern auch noch zahlreiche Gerüche von feinem Vanille bis zu würzigen Düften und lassen den Abschied vom Sommer leichterfallen.

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