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NWZonline.de Gartenzeit

Riesen-Bärenklau keinesfalls berühren

30.06.2018

Die Haare des Herkuleskrauts enthalten das Gift Furocumarin, das durch Photosensibilisierung, also besonders bei Sonnenschein, bei Berührung zu schmerzhafter Blasenbildung führen kann. In gravierenden Fällen ist die Konsultation eines Arztes zu empfehlen.

Damit es erst gar nicht dazu kommt, ist es wichtig, diese Pflanze zu erkennen. Mit ihrer stattlichen Höhe von bis zu fünf Metern und den großen Blättern und Blüten unterscheidet sie sich leicht von anderen Pflanzen. Auf Brachflächen, Wiesen, in Gärten und an Waldrändern findet man sie häufig. Derzeit zeigen sich die bis zu einem halben Meter großen Doldenblüten. Beheimatet im Kaukasus, hat sich das Herkuleskraut, auch Riesen-Bärenklau genannt, Heracleum mantegazzianum, bei uns vielfach verbreitet. Der Name leitet sich zu Recht von der griechischen Sagengestalt Herakles ab.

Aus den Samen entwickelt sich eine Jungpflanze mit starken Pfahlwurzeln; ab dem zweiten Jahr bildet sich der dicke, hohle Stängel mit den zahlreichen Blütendolden. Aus Gründen der Gefährlichkeit sollte der Riesen-Bärenklau nicht im öffentlichen Grün und erst recht nicht in der Nähe von Spielplätzen geduldet werden. Wer schon einmal versucht hat, das Herkuleskraut zu entfernen, weiß von den Schwierigkeiten. Ein einmaliges Absensen führt nicht zum Ziel, da die Pflanzen aus den fleischigen Wurzeln wieder austreiben und zudem die im Boden schlummernden Samen keimen.

Wem das Ausgraben der Wurzeln zu aufwendig ist, muss über einen langen Zeitraum ständig das wieder austreibende Grün abstechen und am besten die Wuchsflächen noch zumulchen, um dann nach ein bis zwei Jahren zum Erfolg zu kommen.

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