Nach der Erntezeit der Himbeeren ist es eine gute Zeit, die Bestände zu pflegen. Abgeerntete Himbeerruten werden nach der Ernte direkt über dem Boden abgeschnitten; nur die diesjährig gebildeten Triebe, die nächstes Jahr Früchte tragen, bleiben stehen.
Die Entfernung der alten Ruten dient als Vorbeugung gegen das gefürchtete Rutensterben. Diese Krankheit zeigt sich zuerst in violettbraunen Flecken, später platzt die Rinde, und die ganzen Triebe sterben ab.
Nur gesunde, abgeschnittene Ruten können zerkleinert oder geschreddert werden und finden gleich als Mulchschicht unter den Himbeeren Verwendung.
Um über evtl. kranke Ruten nicht die Bestände zu verseuchen, entfernt man kranke Triebe im Zweifelsfall aus dem Gartenbereich.
Bei einem Befall mit dieser gefürchteten Krankheit häufelt man nach einem Schnitt auch die verbleibenden Rutenstummel mit Kompost an, um eine Infektion der verbleibenden Stummel zu vermeiden.
Unter den Reihen der Himbeeren kann man auch jetzt noch eine Gründüngung aus Leguminosen aussäen, die über Winter abfriert und als schützende Mulchschicht liegenbleibt oder mit gut verrottetem Schweinemist die Beete dünn abdecken.
