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NWZonline.de Gartenzeit

INNOVATION: Smartes Kräuterbeet steuert die Pflege

01.04.2022

Ohne Plastik, ohne Erde, ohne Sonne – und trotzdem das ganze Jahr frische und schnellwachsende Kräuter und Salate ernten? Das Hamburger Start-up „simplePlant“ macht dies mittels seiner Hydrokultur und technischem Know-how möglich.

Denn nicht jeder hat das Glück, einen Garten zu haben. Und nicht alle besitzen einen grünen Daumen. Den Garten ins Haus holen und den Pflanzen quasi beim Wachsen zusehen und ernten, das ist die Devise beim „smartGarten“ – das Kräuterbeet, das per App gesteuert, sprich sich ohne Vorkenntnisse einfach pflegen lässt.

Intelligentes System für Erntegarantie

Hinter „simplePlant“ stecken drei kluge Köpfe: Felix Witte, Pablo Antelo Reimers und Ben Märten. Die Gründer haben fünf Jahre lang an der Technik getüftelt, jetzt ist das stylische Produkt am Markt und eine Erweiterung bereits geplant. „Wir glauben, Nachhaltigkeit und Komfort müssen genauso kein Widerspruch sein wie Technologie und Natur“, betont das kreative Team, das die Bauteile in Deutschland bezieht und in Hamburg zusammenbaut. Rund 150.000 Euro Eigenanteil und ein Förderkredit stecken im smarten Beet.

Dass ihre Erfindung wirklich hält, was sie verspricht, wurde mit einem Forschungsprojekt an der Universität Hamburg bereits erwiesen.

Das Herzstück des Produktes besteht aus einem Füllstandsensor und einer integrierten Sensorik, die den Nährstoffgehalt des Wassers überprüft. Die Daten werden via Bluetooth an die eigens entwickelte App übermittelt. Zu viel oder zu wenig gießen oder düngen sei ausgeschlossen.

App überwacht Pflanzen

Die Innovation, die Beleuchtung, Bewässerung und Nährstoffzufuhr automatisch vereint, besteht aus einem hochwertig angefertigten Indoor-Beet. Das Pflanzsystem steckt in einem Korpus aus langlebigem Eichenvollholz aus einer Holzmanufaktur in Nordrhein-Westfalen sowie Edelstahl und Aluminium. Das edle Modul wird einfach aufgestellt, mit Wasser und vorgefertigten Saatgutkapseln befüllt, angeschlossen und mit der App verbunden, die über die erforderliche Pflege informiert: Auftanken des Wasservorrats oder Nachfüllen von Nährstoffen. Der 7,5 Liter-Wassertank hält bis zu einen Monat. Auch Lichtzyklus sowie -stärke werden über die Sensordaten gesteuert.

Pflanzkapseln statt Erde

Die Pflanzkapseln sind mit Bio-Samen aus Hessen befüllt und landen nach dem Gebrauch auf dem Kompost. Das Substrat besteht aus kompostierbaren Pflanzenfasern, das in einem Netztopf in eine Nährstofflösung gesetzt wird. Die Auswahl an „SimpleCups“ reicht von Basilikum, Dill, Salbei und Petersilie über Majoran, Oregano und Thymian bis hin zu verschiedenen Salaten. Erhältlich sind auch leere Cups – für eigenes Saatgut. Das Sortiment soll weiterwachsen: Gemüsesorten wie Tomaten, Chili und Brokkoli will der Hersteller demnächst anbieten. Überwacht wird der Weg vom Samenkorn zur Pflanze über die eigene App.

Auch sind verschiedene Größen des „SmartGarten“ und ein höhenverstellbares Dach geplant. Die dafür gestartete Crowdfunding-Kampagne des Unternehmens läuft noch bis zum 6. April 2022.

Der Preis liegt bei 390 Euro inklusive Starter-Kit mit einem Sechserpack Pflanzcups, die teilweise mehrfach abgeerntet werden können, sowie einem Wachstumsdünger.

Kurzprofil: Die simplePlant GmbH ist ein junges Unternehmen aus Hamburg, welches Stadtmenschen zu einem natürlichen, nachhaltigen und lokaleren Leben inspirieren möchte. Der erste Prototyp des smartGarten wurde in einer 2-Zimmer-Wohnung in Hamburg-Barmbek entwickelt und bis zu einem serienreifen Produkt optimiert. Das Unternehmen bezieht einen Großteil der Bauteile aus Deutschland. Die Fertigung erfolgt in Hamburg. Damit setzt die simplePlant GmbH ein Zeichen in puncto Nachhaltigkeit.

www.simpleplant.de

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Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
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