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NWZonline.de Gartenzeit

Christina Aumann hat ehrgeizige Ziele

08.06.2018

Eine schöne Auszeichnung und Bestätigung, die auf solider Ausbildung beruht. In Varel in Friesland absolvierte Christina Aumann von 2011 bis 2014 ihre Ausbildung zur Floristin in der Gärtnerei Lameyer. Nach einer kurzen Auszeit mit Reise nach Neuseeland war sie „Deutsche Blumenfee“ des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG).

Ein Blumenstrauß für Angela Merkel

Dahinter stehen viele Repräsentationsaufgaben, um dem Berufsstand ein Gesicht zu geben und entsprechend darzustellen. Christina: „Das war eine aufregende Zeit, in der man viele Leute kenngelernt hat“. Darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel oder den jetzigen Bundespräsidenten Walter Steinmeier aber auch andere bekannte Namen aus Politik und Gesellschaft. „Frau Merkel durfte ich zum Valentinstag den Blumenstrauß binden“, erinnert sie sich zurück.

Unzählige Fototermine und Berichte in überregionalen Fachzeitschriften und Medien folgten. Repräsentationstermine reihten sich in Folge. Auch auf der Grünen Woche oder der Bundesgartenschau 2015 in Brandenburg. Sogar eine neue Rose durfte Christina auf den Namen „Sweet Honey“ taufen.

Der „Flow“ auf der Meisterschule

Ihren Floristik-Meister machte Christina Aumann 2017. Die Meisterschule empfindet sie noch heute als tolle Zeit. „Immer noch habe ich mit den anderen Meisterschülern Kontakt. In dem Jahr spürte man förmlich die Lust auf den Beruf. Fast schon etwas euphorisch und stark motiviert sind wir alle ans Werk gegangen“, so Christina über die Meisterschule in Gelsenkirchen.

Nachfolge im Familienbetrieb

Diesen Schwung möchte die 24-Jährige weiter mitnehmen. Spaß am Handwerk haben und Ideen umsetzen, aber auch die Ausbildung des Berufsnachwuchses liegen ihr am Herzen und sind persönliche Ziele. Zusammen mit ihrem Freund Thore Beeken, Baumschulmeister bei Aumann, will sie aber nun das Garten-Center Aumann umgestalten. „Zum einen schwebt uns eine Modernisierung vor, aber auch weitere Standbeine sollen entstehen.

Natur und Lebensfreude in Harmonie

An Ideen wird es jedenfalls nicht mangeln, das bewies Christina Aumann schon beim Landeswettbewerb. Vier Aufgabenbereiche galt es zu absolvieren. Erstellt wurden musste eine Kräuter-Tischdekoration, ein Raumobjekt „Waldverbundenheit“, Körperschmuck und ein Blumenstrauß. Besonders das Raumobjekt gelang der Cloppenburgerin meisterlich. „Ein Thema, dass mich faszinierte und für das ich mich interessiere.“ Dabei zeigte sie auch aktuelle Trends im Arrangement von Blumen in Verbindung mit Wurzelmaterial und natürlichen Werkstoffen. Schön ist, was harmonisiert und Natur und Lebensfreude ausdrückt.

Alles wurde von drei Jury-Mitgliedern begutachtet. Am Ende kam der zweite Platz im Preis „Silberne Rose 2018“ heraus.

Es wird aller Wahrscheinlichkeit nicht ruhig werden um Christina Aumann auf ihrem weiteren Weg. Schon arbeitet sie an einem weiteren Standbein, dem Komplex Bürobegrünung. Dass es ihr dazu an Energie und dem Blick für das Neue nicht fehlt, hat sie bereits ausgiebig bewiesen.

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