Geranien gehören noch vor Fuchsien und Petunien zu den beliebtesten Fensterkasten- und Balkonpflanzen und erleben zur Zeit eine Renaissance. Gerade in vielen Regionen Mitteleuropas wäre die sommerliche Blumenpracht der Häuser ohne diese Vertreter nicht vorstellbar.
Die Geranien, botanisch Pelargonien, lassen sich am einfachsten in Gruppen unterteilen; für Fensterkästen und Balkonpflanzen stehen die aufrecht wachsenden Zonal- und die Hängepelargonien im Vordergrund.
Für die Auswahl ist es wichtig zu wissen, dass die gefüllten Sorten einen regengeschützten Platz brauchen, da sonst Pilzbefall droht. Deshalb eignen sich die einfachblühenden Sorten auch besser für die Beet- und Rabattenbepflanzung.
Eine dekorative Bepflanzung der Kübel und Kästen ist dadurch zu erreichen, dass man in die Mitte stehende Zonalpelargonien und an die Ränder hängende Pelargonien pflanzt. Ein buntes und farbenprächtiges Bild entsteht, indem man Geranien mit anderen Balkonblumen zusammenpflanzt.
Alle Geranien benötigen eine nahrhafte, humose Erde; als Standort von Ost bis West ist immer ein überhängender, luftiger Platz, der vor Regen schützt, ideal. Die wichtigste Pflege während des Sommers ist sicherlich das ausreichende Gießen. Gut abgestandenes und temperiertes Wasser ist am geeignetesten. Das Geheimnis reichhaltiger Blüten ist aber sicherlich das regelmäßige Düngen mit geringem Stickstoff- und hohem Phosphoranteil; jede Woche empfiehlt sich ein verdünnter Düngeguss. Verblühte Blumen werden ständig ausgezupft, was die Bildung neuer Blütenstände fördert. Alle vergilbten oder erkrankten Blätter entfernt man vorsichtig. Diese im Grunde geringe Pflege danken die Pflanzen mit einer reichlichen Blüte bis in den Herbst hinein.
