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NWZonline.de Gartenzeit

Blaue Blütenpracht eine gute Bienenweide

09.11.2019

Zu Großmutters Zeiten wurden Ysopblätter zum Würzen von Bohnen- und Kartoffelsuppe verwendet. Er eignet sich aber auch zu Fisch- und Fleischspeisen, zu frischen Salaten und zu gekochten Früchten. Mit Ysop würzt man allerdings nur sparsam, da der Geschmack sehr dominierend ist.

Geerntet werden die mit Öldrüsen besetzten Blätter, die würzig riechen und leicht bitter schmecken. Für die Küche kann man das ganze Jahr über immer frische Blätter und Triebspitzen zupfen. Ysop behält in milden Lagen auch über Winter seine Blätter. Zum Ernten schneidet man das ganze Kraut kurz vor der Blüte ab, trocknet es luftig und schattig in Bündeln und bewahrt es in gut verschlossenen Gefäßen auf.

Die Heimat des Ysop sind die felsigen Heiden des Mittelmeergebietes bis hin zum Kaspischen und Schwarzen Meer. Im frühen Mittelalter brachten die Mönche dieses Kraut über die Alpen und siedelten es hier an.

Ysop ist ein holziger, ausdauernder Halbstrauch, der bei uns gut einen halben Meter hoch wächst. Der Stängel ist vierkantig wie bei allen Lippenblütlern und mit schmalen, lanzettlichen dunkelgrünen Blättern besetzt. Von Juli bis Oktober hinein erscheinen die wunderschönen königsblauen Blüten, die eine ausgezeichnete Bienenweide sind. Wegen seiner Blütenpracht wächst Ysop in manchen Gärten auch als Zierpflanze.

Im Garten bekommt der Ysop einen Standort wie die anderen Mittelmeerpflanzen Thymian, Salbei und Lavendel: vollsonnig bei einem gut durchlässigen, mageren und kalkhaltigen Boden. Am besten besorgt man sich im Frühjahr kleine Pflanzen, die man in allseitigem Abstand von 30 Zentimetern setzt. Zwei Pflanzen reichen zur Versorgung des Haushaltes vollkommen aus.

Die Pflanzen werden frei von Wildkräutern gehalten und im ersten Jahr bei Trockenheit öfter gegossen. Hat man erst einmal eine Pflanze im Garten, kann man sie leicht durch Teilung, Stecklinge oder Absenker vermehren. Damit der Ysop nicht so sehr von unten verholzt, schneidet man im Frühling die Triebe um gut ein Drittel zurück. In ganz kalten Lagen bekommen die Pflanzen über Winter einen Schutz mit Reisig.

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