In jedem noch so kleinen Kräutergarten gibt es eine Fülle zu ernten, mehr als sich je in der Küche verbrauchen lässt. Da über Winter nur wenig zu pflücken ist, bietet es sich im Sommer an, zumindest einen Teil seiner Lieblingskräuter zu ernten und zu konservieren.

Alle Kräuter, die beim Trocknen nicht ihr Aroma verlieren, sind auf diese Weise gut zu konservieren; Würzkräuter, die frisch am besten schmecken, lassen sich z.B. mit etwas Wasser oder als Kräuterbutter einfrieren und andere halten, in Öl oder Essig eingelegt, am besten ihr Aroma.

Wichtig ist zudem der richtige Erntetermin; eine Vielzahl der Kräuter entwickelt zu Beginn der Blüte ihr größtes Aroma. Geerntet wird dann an sonnigen Tagen in den Vormittagsstunden, nachdem der Tau abgetrocknet ist.

Zu den Kräutern, die sich zum Trocknen eignen, gehören Beifuß, Bohnenkraut, Eberraute, Lavendel, Liebstöckel, Majoran, Oregano, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Thymian, Weinraute, Wermut, Ysop und Zitronenmelisse. Bei Basilikum, Dill, Estragon, Kerbel, Petersilie, Pimpinelle und Schnittlauch lohnt sich Trocknen als Konservieren nicht, da zuviel Aroma verloren geht.