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NWZonline.de Gartenzeit

Kräutergarten: Frisches Grün für den Balkon

14.05.2022

Kräuterstauden mit viel Platzbedarf werden in Kübel oder in große Töpfe gepflanzt, die auf verschieden hohe Kisten oder Bretter gestellt werden. Zu den großen Kräuterstauden gehören Beifuß, Comfrey, Engelwurz, Liebstöckel und Meerrettich; sie werden einen Meter hoch und höher. Nur gut halb so groß werden Eberraute, Estragon, Lavendel, Oregano, Pfefferminze, Pimpinelle, Salbei, Weinraute, Ysop und Zitronenmelisse. Zu den kleinen Kräuterstauden gehören Rosmarin, Schnittlauch, Thymian, Tripmadam, Waldmeister und Winterbohnenkraut.

Einen halbschattigen Standort ziehen Comfrey, Engelwurz, Liebstöckel, Meerrettich, Pfefferminze, Schnittlauch, Waldmeister und Zitronenmelisse vor; sie lieben zudem einen feuchten Boden.

Zu den sonnenhungrigen Kräuterstauden zählen alle Mittelmeerpflanzen, wie Lavendel, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Tripmadam, Weinraute, Winterbohnenkraut und Ysop.

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Von den Kräuterstauden besorgt man sich am besten im Frühling Jungpflanzen; denn die Aussaat ist meistens wenig Erfolg versprechend. Kleiner bleibende Pflanzen finden zu mehreren in Kübeln und Kästen einen Platz. Bei den Pflanzgefäßen trennt man wegen der unterschiedlichen Kulturbedingungen einjährige Kräuter von Stauden.

Die ein- und zweijährigen Kräuter werden im Frühling in Schalen und Kästen, gefüllt mit guter Gartenerde, dünn ausgesät. Zu ihnen gehören Anis, Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Kerbel, Koriander, Majoran, Portulak und Schnittsellerie als einjährige und Kümmel, Löffelkraut und Petersilie als zweijährige Gewürzpflanzen. Die frostempfindlichen Pflanzen, wie Basilikum, Bohnenkraut und Majoran, werden auf der Fensterbank vorgezogen und bekommen erst nach den Eisheiligen ab Mitte/Ende Mai einen Standort im Freien.

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