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NWZonline.de Gartenzeit

Im Erdkeller bleibt Erntegut lange frisch

10.11.2018

In den heute meist zentralbeheizten Wohnungen und Häusern ist es schwer genug, einen geeigneten Platz mit Temperaturen zwischen drei und sechs Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent vorzufinden. Keller kommen häufig nicht infrage, da sie zu warm und zu trocken sind.

Zur Not helfen auch Garagen weiter, bei Frost steht das Lagergut dann in einem ungeheizten Flur oder Zimmer. Gut geeignet sind abgedeckte Frühbeete oder Mieten beziehungsweise Erdkeller.

Diese brauchen gar nicht professionell gemauert oder für viel Geld gekauft zu werden. Ein kleiner Erdkeller, der auch einige Minusgrade aushält, ist zum Beispiel ein Mörtelkübel, der weniger als zehn Euro kostet und im Sommer noch als Regenwassertonne oder Mini-Teich benutzt werden kann.

Ein geschützter Platz, den man jederzeit trockenen Fußes erreichen kann, ist ideal. Passende Behälter werden so eingegraben, dass der obere Rand mit der Erde abschließt. Ein Deckel aus Holz oder Blech schützt das Gefäß vor Witterungseinflüssen. Das Erntegut wird auf feuchten Sand gelegt, damit es nicht austrocknet.

Bei sonnigem Wetter wird tagsüber ab und zu gelüftet, bei Frost schützen alte Säcke oder Decken das Gemüse vor Schäden. Natürlich bedarf es auch einer ständigen Überprüfung, um Lagerverluste zu vermeiden.

Gut möglich ist es auch, frostempfindliches Gemüse bis zu den ersten stärkeren Frösten auf den Beeten zu schützen. Mithilfe eines Folientunnels, bedeckt mit gut isolierender Noppenfolie, lassen sich in der Regel die so geschützten Kulturen bis zum Jahresende frostfrei halten. Wichtig ist es allerdings, den Folientunnel bei wärmeren Tagestemperaturen zu lüften.

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