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NWZonline.de Gartenzeit

Nachhaltig: Kompostieren lohnt sich immer

18.07.2020

Die Entwicklung neuer Behälter macht dieses jetzt auch für kleine Gärten und sogar Terrassen möglich. Für diese Zwecke gibt es geschlossene Tonnen aus meist schon recyceltem Kunststoff mit einem Volumen zwischen 200 - 500 Litern, aus denen keine Sickersäfte auslaufen und die zudem oft gegen Witterungsschwankungen isoliert sind bzw. Auffangbehälter für Sickerwasser haben.

Selbst für den Wohnbereich gibt es inzwischen kleine Behälter. Da sich aber unter ungünstigen Bedingungen für die menschliche Gesundheit schädigende Pilze bilden können, ist die Kompostierung in Räumen jedoch nicht zu empfehlen.

In einem kleinen Garten oder auf der Terrasse, wo mehr Platz als auf dem Balkon zur Verfügung steht, empfehlen sich Kompostsilos aus Holz, Drahtgitter oder Stahlblech, die am Grund einen direkten Kontakt zum Boden haben.

Um Kompost von guter Qualität zu erhalten, sollte man die Abfälle so in den Behälter schichten, dass niemals Staunässe entsteht und infolgedessen die Rotte in Fäulnis umschlägt. Deshalb schichtet man auf den Grund des Kompostes eine zehn Zentimeter dicke Schicht grobes Material, wie verblühte Blumensträuße, Holzwolle, Stroh oder grobe, erdige Pflanzenreste. Beim weiteren Schichten ist immer darauf zu achten, grobes Material mit feinem gut zu mischen. Dadurch vermengt man stickstoffarmes und -reiches sowie trockenes und feuchtes Material und bekommt eine ideale Mischung; dazwischen lässt sich gut verbrauchte Erde aus Blumentöpfen und Kübeln schichten. Fast alles an organischen Abfällen, was im Haus, auf dem Balkon oder im kleinen Garten anfällt, kann zum Kompostieren verwendet werden. Um Geruchsbelästigungen und ein Anlocken von Ratten und Ungeziefer zu vermeiden, sollten gekochte Speiseabfälle, Fleisch- und Fischreste sowie Knochen nicht verwendet werden. Weniger empfehlenswert ist auch die Verwendung chemisch belasteter Schalen von Zitrusfrüchten oder der Inhalt von Staubsaugerbeuteln. Ebenso bedenklich ist verwendetes Katzenstreu, auch wenn es mineralischen oder zellulosehaltigen Ursprungs ist, da der Kot der Tiere, die reine Fleischfresser sind, möglicherweise Krankheitserreger enthält.

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Beim ersten Ansetzen eines Kompostes kann es sinnvoll sein, zwischen die Schichten dünn Kompoststarter zu streuen, die alle wichtigen zur Zersetzung erforderlichen Mikroorganismen enthalten. Später erreicht man denselben Effekt, indem man dünne Schichten von reifem Kompost verwendet. Auch spezielle Regenwürmer, die Mistwürmer, kann man in geschlossenen Behältern zur Beschleunigung der Zersetzung zugeben; entweder sammelt man einige aus einem Gartenkomposthaufen oder bestellt sie bei speziellen Firmen und lässt sie sich per Post ins Haus schicken.

Reifer Kompost kann im Haus, auf dem Balkon oder der Terrasse dann vielfältig eingesetzt werden; als Erdmischung und zum Düngen für Gemüse, Kräuter und Blumen in Balkonkästen, für Kübelpflanzen und als Zusatz zu Anzuchterde.

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