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NWZonline.de Gartenzeit

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04.10.2019

Zisternensystem versorgt Garten und Haushalt mit Regenwasser

Für versierte Hobbygärtner gab es zur Gartenbewässerung mit Regenwasser noch nie eine echte Alternative: Das weiche, reine Nass aus den Wolken lässt die meisten Pflanzen einfach besser gedeihen als das Trinkwasser aus dem Hahn, das in vielen Regionen stark mit Kalk belastet ist. Dass Regenwasser überdies nichts kostet, weil der Himmel es zu fast jeder Jahreszeit in Deutschland reichlich frei Haus liefert, zahlt sich gerade bei größeren, pflegeintensiven Gärten ebenfalls aus. In trockenen Sommermonaten ist jede Woche mit 20 Litern Wasserbedarf pro Quadratmeter zu rechnen. Gut, wenn hierfür kein Trinkwasser verwendet wird.

Offene Regentonnen oder kleine Regenwasserbehälter sind eine Minimallösung für kleine Gärten, die nur eine geringe Kapazität erfordern. Wer Regenwasser richtig nutzen möchte, baut heute Zisternensysteme, die viele Hersteller einbaufertig und mit allem nötigen Zubehör anbieten. Sie liefern das kostbare Nass nicht nur für die Gartenbewässerung, als Brauchwasser für Waschmaschine und WC kann es fast die Hälfte des teuren Trinkwassers im Haushalt ersetzen. Außerdem entlastet die nachhaltige Regenwassernutzung das Kanalnetz und die Kläranlagen, seine Rückhaltung dient auch dem Hochwasserschutz.

SHK-Fachmann in die Planung einbeziehen

Bei der Dimensionierung einer Regenwassernutzungsanlage gibt es vor allem zwei Faktoren zu berücksichtigen: zum einen die Wassermenge, die von der Größe und Anlage des Gartens, der Anzahl der anzuschließenden Verbraucher und der Zahl der Hausbewohner abhängt. Zum anderen spielt die Größe der anschließbaren Dachflächen eine Rolle.

Da fast jedes Haus über eine Dachentwässerung verfügt, ist das Sammeln großer Wassermengen im Prinzip ganz einfach: Der Regen wird nicht in die Kanalisation, sondern in einen Speicher wie beispielsweise einen Regenwassertank geleitet. Dessen Größe hängt von den individuellen Gewohnheiten der Hausbewohner sowie der Niederschlagsmenge in der Region ab.

„Die Grundvoraussetzung, um Regenwasser im Haus zu verwenden, ist eine fachgerecht installierte Regenwassernutzungsanlage“, betont Frank Ebisch, Sprecher des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Es empfiehlt sich daher, möglichst früh in der Planungsphase einen Fachmann aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hinzuzuziehen. Denn es geht nicht nur darum, Regenwasser zu sammeln, es muss auch gefiltert und dann über ein separates Rohrsystem zu den Verbrauchsstellen transportiert werden.

Bares Geld sparen

Regenwasser zu sammeln und es in Zeiten steigender Wassergebühren und sinkender Grundwasserspiegel im Haus oder für die Gartenbewässerung zu nutzen, hilft nicht nur der Umwelt, sondern kann bares Geld sparen. Rund die Hälfte des Wasserbedarfs eines Haushalts lässt sich durch Regenwasser ersetzen.

 txn/djd/shs

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