Auch wenn im Garten schon vieles kräftig wächst, ist für frostempfindliche Pflanzen aber noch eine Klippe zu nehmen, die Eisheiligen. Mit Mamertus, der in Norddeutschland oft ausgeprägt ist, beginnen sie am 11. Mai, und die kalte Sophie beendet diese Herrschaft am 15. 5. Auch wenn die Eisheiligen nicht jedes Jahr die Temperaturen unter null Grad gesenkt haben, sollte man auf der Hut sein. Strohmatten sind ein guter Schutz für Frühbeete. Kartoffelpflanzen werden zugehäufelt oder über Nacht mit einem Tontopf zugedeckt. Im Gewächshaus kann man Wasserbehälter aufstellen, die sich tagsüber erwärmen und nachts die Wärme wieder abgeben. Bewährt haben sich auch größere Teelichte, die man anzündet und auf Steinen mit Tonblumentöpfen abdeckt. Bei härteren Frösten hilft auch ein strombetriebener Frostwächter.
Erst nach den Eisheiligen finden vorgezogene Tomaten-, Zucchini-, Gurken-, Paprika-, Auberginen- und Melonenpflanzen einen Platz im Freien.
