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NWZonline.de Gartenzeit

Wohnraum für geflügelte Insekten

16.02.2019

Wenn es um Nistmöglichkeiten für Hautflügler geht, sind dabei nicht die Staaten bildenden Arten der Bienen und Wespen gemeint. Die meisten Arten sind nämlich allein lebend; sie werden Solitärbienen oder -wespen genannt. Bei diesen Arten baut jedes Weibchen sein eigenes Nest, legt Eier und Futtervorräte hinein und verschließt es anschließend. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven ernähren sich von den Futtervorräten, verpuppen sich und schlüpfen im selben oder im nächsten Jahr aus.

Als Nistplätze dienen den Hautflüglern dabei Höhlungen im Holz oder hohle Pflanzenstängel. Am einfachsten ist es, markhaltige Stängel – zum Beispiel von Brombeeren, Rosen, Holunder oder Schilf – zu Bündeln zusammenzubinden oder sie in eine leere Konservendose zu stecken und an einer sonnigen Stelle im Garten festzubinden.

Als Nistholz kommt hartes Holz wie Buche oder Eiche infrage, Tanne oder Fichte dagegen ist zu faserig. Jedes Stück Holz von der Größe eines Ziegelsteins an aufwärts eignet sich. Die größten zu bohrenden Löcher von einem Zentimeter Durchmesser sollten bis zu zehn Zentimeter tief angelegt werden. Kleinere Bohrungen bis zu zwei Millimeter brauchen nur drei, vier Zentimeter lang zu sein. Wichtig ist, dass ein Nistholz viele unterschiedlich große Löcher enthält.

Die Nisthölzer und -bündel bleiben auch über Winter im Freien. Werden sie hereingeholt, schlüpfen die Insekten vorzeitig aus dem Nest und sterben ab.

Die meisten dieser Arten lassen sich in die Kategorie „Nützlinge“ einordnen, leisten sie doch einen wertvollen Beitrag zum biologischen Gleichgewicht im Garten. Am bekanntesten sind die zahlreichen Schlupfwespen, die ihre Eier in Läuse „impfen“. Die Larven saugen die Laus aus, die dadurch abstirbt. Andere Hautflügler wie Grab- und Faltenwespen sind Insektenjäger und regulieren dadurch die Bestände.

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