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NWZonline.de Gartenzeit

So kann man einen Weihnachtskaktus vermehren

27.11.2018

Offenbach (dpa/tmn) - Ausgewachsene Blattsegmente des Weihnachtskaktus lassen sich zu eigenständigen Pflanzen heranziehen. Diese Blattglieder am besten nicht von der Mutterpflanze abschneiden, sondern abdrehen, erläutern die Experten der Zeitschrift "Mein schöner Garten" (online) das Vorgehen.

Das Stück wird dann in einen eigenen Topf mit gut durchlässiger und angefeuchteter Erde so gesteckt, dass es von selbst stehen bleibt. Die Blumenerde ist am besten mit etwas Sand aufgemischt. Oder im Topfboden befindet sich eine Drainage aus Tonkugeln.

Über ein paar Wochen an einem hellen, aber nicht direkt im Sonnenschein gelegenen Standort sollten sich Wurzeln entwickeln. Ist dies nach vier Wochen nicht der Fall, sollte man das Blattstück entfernen. Am besten werden immer gleichzeitig mehrere Stücke in den Topf eingesetzt, so dass sich eine schöne und dicht wachsende Pflanze ergibt.

Für diese vegetative Vermehrung geeignete Pflanzstücke erkennen Hobbygärtner an ihrer dunkelgrünen Färbung und daran, dass sie über mehrere Glieder verfügen. Die Mutterpflanze wird an der Stelle, von der man die Stücke abdreht, übrigens rasch wieder neue Blätter wachsen lassen.

Der Weihnachtskaktus (Schlumbergera-Hybriden) verdankt seinen Namen seiner ungewöhnlichen Blütezeit. Die meisten Arten öffnen ihre Blüten um die Weihnachtszeit. Dann muss der Hobbygärtner die Pflanze ordentlich gießen, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Denn über ihre Blüten verdunstet sie mehr Flüssigkeit als üblich.

Wie viele Zimmerpflanzen reagiert der Weihnachtskaktus empfindlich auf Kalk. Von Natur aus kalkarmes Regenwasser ist daher am besten für ihn. Alternativ kann Leitungswasser enthärtet werden, so der BDG.

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dpa

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