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NWZonline.de Gartenzeit

Blühende „Raupen“

04.05.2018

Der Öko-Balkonkasten besteht hauptsächlich aus Altpapier, das zerkleinert, eingemaischt und von Schadstoffen befreit wird. Diesem Papierbrei werden laut Hersteller ökologisch unbedenkliche und biologisch abbaubare Zusatzstoffe hinzugefügt. Sie sollen den späteren Kasten nicht nur stabilisieren und ihn trotz Regen, Gießwasser und Wind in Form halten. Sie sollen ihn auch isolieren und somit die Pflanzenwurzeln im Sommer vor Hitze schützen.

Der Papierbrei wird schließlich in Fasergussformen gegossen und gepresst. Die Wölbungen im Boden und an den Seiten unterstützen laut Heimgruen die Formstabilität, dienen als Wasserleit- und Belüftungssystem – und haben durch die charakteristische Form dem nachhaltigen Pflanzgefäß auch seinen Namen gegeben: Raupe.

Laut Hersteller kann man die Raupe mit handelsüblichen Haltesystemen direkt am Balkongeländer befestigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sie auf einen passenden Untersetzer stellen. Auch ist es möglich, die Raupe direkt in einen noch vorhandenen Balkonkasten zu setzen.

Der Öko-Balkonkasten kann mit Blumen, Kräutern und Gemüse bepflanzt werden. Sind die Pflanzen im Herbst abgestorben, können sie samt Erde und Gefäß kompostiert oder über die Bio-Tonne entsorgt werden. Man kann die Raupe aber auch leeren und sie als Papiermüll recyceln.

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