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NWZonline.de Gartenzeit

Pflanzenpflege im Winter

10.11.2018

Im Winter ist bei Zimmerpflanzen die richtige Pflege lebensnotwendig, Schäden gibt es häufig infolge ausgekühlter Töpfe.

Bei den Wintertemperaturen im Haus ist es vor allem wichtig, größere Temperaturschwankungen zu vermeiden. In kühleren Räumen ist dies kein großes Problem, dafür aber eher in geheizten Wohnräumen.

Zwar können Warmhauspflanzen auch eine natürliche Wärme von 25 Grad aushalten, wobei sich der Topfballen mit erwärmt und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Bei einer künstlichen Wärmezufuhr, wie in Wohnräumen, herrscht zwar häufig eine hohe Lufttemperatur, aber der Topfballen bleibt meist kühl, und die Luftfeuchtigkeit ist zu niedrig.

Stehen die Pflanzen zudem noch auf kalten Steinplatten, erreicht die Bodentemperatur kaum zehn Grad. Die Wurzeln sind dann nicht mehr in der Lage, die Blätter mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, und es kommt zu Blattfall. Mit einer Kork- oder Styroporplatte kann man dieses Temperaturgefälle ausgleichen.

Die Nachttemperaturen sollten für Warmhauspflanzen nicht unter 15 Grad fallen. Ein Stand zwischen Fenster und Vorhang, der abends zugezogen wird, ist für diese Pflanzen tödlich. Auch gegen Zugluft sind diese Pflanzen empfindlich, sie werden deshalb während des Lüftens in die Mitte des Raumes gebracht.

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