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NWZonline.de Gartenzeit

Solide Herbstkur für den Gartenteich

04.10.2019

Genug Luft zum Atmen

Gerade das Laub gefährdet eine gute Wasserqualität, denn sinkt es auf den Teichboden und fängt dort an zu vermodern, werden Faulgase freigesetzt, die die Balance des Gartenteichs sowie die Wasserbewohner gefährden. Wer die Blätter nicht regelmäßig mit einem Kescher aus dem Nass fischen möchte, kann ein Netz über die Wasseroberfläche spannen und dieses immer wieder entleeren.

Auch die Teichbepflanzung sollte im Herbst genauer unter die Lupe genommen werden, denn verwelkte und abgestorbene Pflanzenreste werden mit einer Teichschere entfernt und große, wuchernde Pflanzen zurückgeschnitten. Lange Gräser und Schilf müssen nicht ganz gestutzt werden, denn sie sind in der kahlen Winterzeit ein schöner Blickfang und sorgen mit ihrem röhrenartigen Stil im Wasser für den nötigen Gasaustausch, wenn die Wasseroberfläche bei Frost zufriert.

Winterfitness für Tiere und Pflanzen

Fische sollten ab einer Wassertemperatur von rund zehn Grad nicht mehr gefüttert werden, da sie im Winter ihren Stoffwechsel auf ein Minimum reduzieren. Futterreste im Teichwasser könnten ebenfalls zu Boden sinken und Faulgase absondern. Mit einem Teichschlammsauger können Ablagerungen am Boden des Biotops im Herbst gründlich entfernt und als natürlicher Dünger für Beete und Pflanzen genutzt werden. Teichfreunde sollten im Winter keine Löcher in die Eisdecke schlagen, denn die entstehenden Druckwellen könnten die Schwimmblasen der Fische dauerhaft schädigen und sogar zum Tode der Fische führen. djd

Achtung Technik!

Filter, Pumpen und Co., die nicht frostfest sind, müssen vor der kalten Jahreszeit aus dem Gartenteich geholt und gründlich von Schmutz und Ablagerungen gesäubert werden. Jetzt ist auch die Zeit, um die elektrischen Leitungen auf Beschädigungen zu überprüfen. Teichpumpen werden am besten in einem Behälter mit Wasser aufbewahrt, denn so bleiben die Dichtungen feucht und werden nicht porös. Nützliche Helfer wie Oxydatoren können auch bei Frost im Gartenbiotop verbleiben, denn sie arbeiten ohne Kabel und Stromzufuhr auch unter der geschlossenen Eisdecke und sorgen für eine stetige lebenswichtige Sauerstoffzufuhr der Unterwasserbewohner.

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