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NWZonline.de Gartenzeit

Gemüsenetz schützt Porree vor Schäden

15.09.2018

In Gärten, die in den vergangenen Jahren starke Probleme nicht nur mit der Lauchmotte, sondern auch mit der Möhrenfliege und der Kohlfliege hatten, lohnt es sich, Vorsorge zu treffen.

Wer zudem bereit ist, etwas Geld auszugeben, kann ohne viel Aufwand auch mit einem im Fachhandel erhältlichen Gemüsenetz diesem Problem zu Leibe rücken. Diese Netze werden in den Flugzeiten der schädigenden Insekten über die Beete gespannt. Ihre Maschen sind so fein, dass schädigende Tiere wie Lauchmotte und Kohl- , Möhren- oder Zwiebelfliege nicht an die geschützten Kulturen herankommen können.

Der Porree gehört in vielen Gärten zum Problemgemüse, da er leicht von Raupen zerfressen wird. Bei diesem Befall weisen die Gemüsepflanzen Fraßgänge auf, die sich bis tief in die Pflanze erstrecken. Sie werden von kleinen Raupen der Lauchmotte hervorgerufen, die auch am Stiel des Porrees zu finden sind. Die Lauchmotte legt zuerst im April/Mai ihre Eier an die Blätter, die zweite Generation im Juli/August. Diese Generation verursacht zum Herbst die meisten Schäden.

Im naturgemäßen Gartenbau wird versucht, diesem Problem im Vorfeld zu begegnen. So sollte eine Mischkultur mit Karotten oder Sellerie vorgenommen werden. Ein luftiger Standort ist vorzuziehen. Nach der Pflanzung wird mehrmals mit Schachtelhalmjauche gegossen. Während der Flugzeit kann man zur Geruchsirritation der Motte auch Rainfarn, Farnkraut, Dill, Lavendel oder Ruß zwischen die Reihen legen.

Bewährt hat es sich außerdem, die Lauchmotte, die stark an ihre Wirtspflanze gebunden ist, in ihrer Vermehrung zu stören, indem vor Juni kein Porree gepflanzt wird. In den Befallsmonaten Juli/August sind die Pflanzen dann ständig zu beobachten. Sobald die Raupen auftreten, werden sie sofort eingesammelt und entfernt oder auf den Blättern zerdrückt, ehe sie sich einfressen.

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