• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Gartenzeit

Stauden brauchen Verjüngungskur

09.11.2019

Damit Prachtstauden jährlich einen üppigen und langen Blütenflor im Garten entwickeln, benötigen sie mehr Pflege als Düngen und Gießen. Im Herbst können die Rabatten gut auf Vordermann gebracht und alte Stauden geteilt werden. Wichtig ist vor allen Dingen, das Staudenbeet frei von Wurzelkräutern zu halten. Quecke, Schachtelhalm und Giersch durchdringen in kürzester Zeit ein Staudenbeet und machen es unansehnlich. Deshalb werden bei Bedarf die Beete gründlich mit der Grabe­gabel gesäubert und tiefgründig gelockert.

Vorsichtig ausgraben

Besonders wichtig ist die Teilung und Verpflanzung an einen neuen Standort für Margeriten und Purpur-Rudbeckie. Sie kommen mit ihren eigenen Abbauprodukten nicht zurecht, kümmern deshalb nach dem zweiten Jahr an derselben Stelle und verschwinden schließlich ganz, wenn sie keinen neuen Standort bekommen. Feinstrahl- und Herbstastern sowie Schwertlilien wachsen besonders prächtig, wenn man sie alle drei Jahre und Rittersporn alle vier Jahre teilt.

Es gibt aber auch Stauden, die jahrelang ungestört wachsen wollen oder auf ein unsachgemäßes Umpflanzen mit Kümmerwuchs reagieren. Dazu gehören Akeleien, Pfingstrosen, Taglilien, Tränendes Herz und Türkischer Mohn. Manche im Frühjahr blühenden Stauden, wie die Bartiris, wollen hingegen direkt nach der Blüte geteilt werden, damit sie bis zum Herbst wieder genügend Wurzeln gebildet haben.

Zum Teilen werden die Pflanzen vorsichtig mit einer Grabegabel aus der Erde genommen, diese weitgehend vom Wurzelballen abgeschüttelt und abgestorbene Pflanzenreste abgeschnitten. Die vorsichtigste Art der Teilung wird erreicht, wenn man zwei Grabegabeln direkt entgegengesetzt in die Mitte der Wurzeln stößt und die Gabeln dann an den Stielen zusammendrückt. Stauden mit fleischigem Wurzelstock, wie Funkien oder Fette Henne, lassen sich am besten mit einem scharfen Spaten teilen.

Abstand halten

Stauden kann man so lange teilen, wie jedes Stück zumindest eine Triebknospe und ausreichend Wurzeln aufweist. Von alten, mächtigen Wurzelstöcken nimmt man die Ableger nur aus dem Rand. Zu lange Wurzeln der Ableger werden eingekürzt und die Stauden nach einem gründlichen Wässern wieder eingegraben.

Bevor es an die Pflanzung geht, sollte man sich einen Plan aufzeichnen, aus dem alle Pflanzen mit ihrer Größe und Blütenfarbe hervorgehen. Wichtig ist es immer, die Pflanzabstände einzuhalten, da sich die Stauden sonst mit zunehmendem Alter nicht ausbreiten können.

Kriechende, niedrige und Polsterstauden benötigen einen allseitigen Abstand von 20 Zentimetern, halbhohe Stauden, die 60 bis 100 Zentimeter wachsen, einen Abstand von 40 Zentimetern und hohe Stauden einen Abstand ringsum von 80 Zentimetern.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.