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NWZonline.de Gartenzeit

Fröste drohen bis zu den Eisheiligen

12.05.2018

Für frostempfindliche Zierpflanzen und Kräuter, aber auch für Bohnen, Tomaten, Paprika und Auberginen, ist noch eine Klippe zu nehmen, die Eisheiligen. Mit Mamertus beginnen sie am 11. Mai, und die kalte Sophie beendet die Herrschaft am 15. Mai.

So pünktlich, wie der Kalender es vorsieht, muss dieser Kälteeinbruch aber nicht erfolgen. In vielen Gebieten Deutschlands ließen sich die bekannten Minusgrade in den vergangenen Jahren genau eine Woche vor, aber gelegentlich auch noch nach ihrer Ankündigung feststellen. Auch wenn die Eisheiligen dabei nicht jedes Jahr die Temperaturen unter null Grad gesenkt haben, sollte man auf der Hut sein, um empfindliche Pflanzen im Freiland zu schützen.

Strohmatten sind ein guter Schutz für Frühbeete und Vliese für Beete, aber auch für Kübelpflanzen. Bei Blumenkästen reicht es oft schon aus, sie über Nacht mit einer Zeitung abzudecken. Kartoffelpflanzen werden zugehäufelt oder über Nacht mit einem Tontopf zugedeckt. Möglich ist es auch, mit Noppenfolie, die über Drahtbügel gespannt wird, ganze Beete frostfrei zu halten.

Bei Tomaten, Paprika und Auberginen lohnt es sich nicht, sie vor dem 15. Mai auszupflanzen, da bereits Temperaturen wenige Grade über dem Gefrierpunkt für Wachstumsstockungen bei diesen Pflanzen sorgen.

Im Gewächshaus kann man Wasserbehälter aufstellen, die sich tagsüber erwärmen und nachts die Wärme wieder abgeben. Bei gelegentlichen Minusgraden hilft auch eine einfache Notheizung weiter. Dazu stellt man um ein brennendes Teelicht oder eine ähnliche Kerze einige niedrige Steine und darauf einen tönernen Blumentopf mit der Öffnung nach unten. Die Kerze erwärmt die umliegende Luft und den Tontopf, der die Wärme wieder nach außen abgibt. Bei härteren Frösten hilft auch ein strombetriebener Frostwächter.