• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Gartenzeit

Räume bieten Abwechslung

04.05.2018

Die Größe ist nicht entscheidend. Dieser Satz gilt für so manche Lebensbereiche und definitiv in Bezug auf den Wohlfühlcharakter eines Gartens. Der hängt wirklich einzig und allein von einer durchdachten Gestaltung ab. Auch, oder vielleicht auch grade, wenn es nur um ein paar Quadratmeter Gartenfläche geht, sollte man deren Gestaltung immer in die Hände eines Profis geben. Denn: Kleine Grundstücke verzeihen Ungenauigkeiten noch viel weniger als große, weil man alles einfach sofort sieht.

Entscheidungen treffen

Profis gehen bei der Planung eines kleinen Gartens im Grundsatz nicht anders zu Werke als bei einem großen. Wichtig ist im großen wie im kleinen Garten, das Grundstück in einzelne Räume zu gliedern und so dem Auge Abwechslung zu bieten. Das macht neugierig und verhindert, dass der Garten mit einem Blick erfassbar ist und sich schnell Langeweile einstellt.

Eine wichtige Rolle in kleinen Gärten spielt das Thema Sichtschutz, da sie in der Regel wenig Abstand zum Nachbarn bieten. Hecken wirken weniger massig als blickdichte Zäune oder Mauern. Außerdem sorgen sie für optische Tiefe. Eine schöne Weiterentwicklung der Hecke ist die Pflanzung von Spalierbäumen an der Grundstücksgrenze. Diese verlängern den Sichtschutz nach oben, bleiben bei entsprechender Pflege schlank und sorgen für eine rundum grüne Kulisse.

Aufs Material achten

Auch beim Blick auf den Boden lässt sich gestalterisch etwas für mehr optische Größe im kleinen Garten tun. Bei Bodenbelägen empfiehl sich ein durchdachter Materialmix: So unterstützt ein Wechsel etwa zwischen Holz- und Kiesflächen die Gliederung der Fläche. Allerdings sollte man sich auf wenige Materialien konzentrieren, damit das Grundstück nicht zu kleinteilig wird. Bei Natur- oder Betonstein raten Experten zu großformatigen Platten. Die sorgen für eine optische Vergrößerung.

Auf Rasen kann man bei der Anlage eines kleinen Gartens allerdings eher verzichten: Meist wäre die grüne Fläche so klein, dass sie weder ästhetisch noch funktional überzeugen könnte. Dann sollte man lieber zugunsten von mehr Großzügigkeit bei anderen Elementen ohne Gras planen. Der durch den Verzicht auf Rasen gewonnene Platz könnte zum Beispiel für einen zweiten Sitzplatz verwendet werden. Oder wie wäre es mit einem Wasserelement wie etwa einem Quellstein? Unverzichtbar ist auch eine gute Lichtplanung und das nicht nur aus Sicherheitsgründen: Gezielt platzierte Lichtquellen können kleinen Gärten bei Dunkelheit eine wunderbare Weite verleihen und sie richtig toll in Szene setzen.

Bepflanzung sorgfältig planen

Bei der Pflanzenauswahl gelten im kleinen Garten erst einmal ganz allgemeine Regeln: Standortgegebenheiten und die Ansprüche der Pflanzen müssen zusammenpassen.

Außerdem sollten nur Arten und Sorten zum Einsatz kommen, deren Größenentwicklung auch langfristig zu den Dimensionen des Grundstücks passt.

Um zu verhindern, dass ein kleiner Garten überfrachtet wirkt, empfiehlt sich eine Beschränkung auf einige wenige Arten und ein klares Farbkonzept. Pflanzen mit heller Laub- und Blütenfarbe sorgen für eine freundliche Atmosphäre und können den Garten optisch vergrößern. Hochbeete erleichtern die Pflege und fungieren gleichzeitig als Gliederungselement. Ihre Ränder können außerdem als Sitzflächen genutzt werden, sodass sie gleich mehrere Funktionen übernehmen.

Es zeigt sich: Ein schöner Garten ist keine Frage der Größe. Mit sorgfältiger Planung, gestalterischen Tricks und den richtigen Pflanzen lassen sich auch kleine Gärten optimal nutzen.

www.gaertner-von-eden.de


Mehr Informationen unter   www.gaertner-von-eden.de