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NWZonline.de Gartenzeit

Klostergarten: Wissen über die Heilkräfte weitergeben

05.06.2020

Rastede „Wir dürfen unseren Garten pflegen, aber Vorträge und Führungen finden derzeit noch nicht wieder statt.“ Dagmar Schindler, neue Vorsitzende vom „Köwi“-Heilpflanzengarten, bemüht sich aber weiterhin um die Freigabe vom Landkreis (Stand Redaktionsschluss). Die „Kräuterfrauen“ vom Kögel-Willms-Heilpflanzengarten, der im letzten Jahr sein 10-jähriges Bestehen feierte, möchten ihre ganze Bandbreite an Gartenwissen interessierten Besuchern auch gerne weitergeben. Auf Nachfrage übrigens auch besonders begehrte Pflanzen oder Saatgut. Denn Heilkräuter sind bekanntlich auch Futterpflanzen und Nektarspender für viele seltene und nützliche Wildbienen- und Wildinsektenarten – die sich eben auch im eigenen Garten gut machen.

Aktives Gartenteam

Apropos Besuch: der ist auf dem 1000 qm großen Grundstück unter freiem Himmel natürlich erlaubt. Jeden Dienstag, wenn das Gartenteam von 10 bis 12 Uhr jeweils die Beete pflegt, sind Interessierte aus jeder Generation willkommen. Die aktiven Vereinsmitglieder geben gerne Auskunft über Heilwirkung und Nutzen. Ganz im Sinne des Vereinsziels erklären sie an den ganz unterschiedlichen Kräuterbeeten, die von A wie Akelei bis Z wie Zitronenverbene insgesamt über 200 Heilpflanzen beherbergen, wie jedermann wohlschmeckende, gesunde und heilsame Kräuter in seinem Alltag verwenden kann.

Wer nach dem Besuch dieses Kleinods direkt im Ortskern von Rastede Lust auf mehr hat, kann nach Absprache auch ganz praktisch als Beetpate unterstützen oder sich als Fördermitglied anschließen. „Helfende Hände sind immer willkommen“, betont Schindler.

Klostergarten zur 950-Jahr-Feier

Nicht nur Wissen über Heilpflanzen lässt sich hier austauschen, auch von den historischen Wurzeln wird gerne erzählt. In Rastede gab es von 1091 bis 1529 ein Kloster, das von Benediktinermönchen geleitet wurde. Sie beschäftigten sich mit der Heilung kranker Menschen und verwendeten dazu auch einheimische Heilkräuter. Das damalige Abtshaus stand an der Stelle des jetzigen Schlosses. 27 Äbte standen in der Zeit von 1091 bis 1529 dem Kloster vor. Aus dem „Hortulus Sanitatis“ der Benediktinermönche ist der Rasteder Heilpflanzengarten hinter dem Haus der Kögel-Willms-Stiftung geworden, die hier mehrere Gartenfelder zur Verfügung stellte.

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Der Schaugarten ist auf Initiative von Kerstin Haverkamp und Heilkräuterfachfrau Loni Eberlen anlässlich der 950-Jahr-Feier der Gemeinde in Anlehnung an den alten Klostergarten verwirklicht worden. Die Rasteder „Kräuterfrauen“ haben es sich in ihrem Verein zur Aufgabe gemacht, das Wissen um die Heilkräfte der heimischen Heilpflanzen am Residenzort zu erhalten und zu vertiefen. Weiteres Ziel sei, künftig auch Nutzpflanzen zu integrieren, nennt Dagmar Schindler ein neues Projekt.


     www.heilpflanzen-rastede.de 
Swantje Sagcob Redakteurin / Sonderthemen Redaktion
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